Als ich und Tom schon auf dem Weg nach draussen waren, drückte ihm eine der Damen vom Service einen Klappstuhl in die Hand. Mein erster Gedanke war: “Müssen die Leute ihre Sessel selbst ins Lager zurückbringen!?” Doch dann stellte sich heraus, dass besagter Stuhl ein Geschenk war, frei nach dem Eingangsmotto “Freie Platzwahl, eigene Perspektive” (oder so ähnlich).
Das Möbelstück sorgte bei uns auch gleich für einige Erheiterung und erwies sich als äußerst praktisch. Einerseits sorgte er auf dem Weg in die Innenstadt für diverse lustige und weniger lustige Wortwitze, rund um “ständige Sitze im UN Sicherheitsrat”, “kein Abschaffen des Sitzenbleibens”, “Stuhl-Gang” und diverse andere. Andererseits konnte man auf ihm… sitzen eben. Und das taten wir auch ausgiebig: Vor der S-Bahn, in der S-Bahn, vor der U-Bahn (wir waren mit dem Ding offenbar so hip, dass uns sogar wer fotografierte), in der U-Bahn und zu guter Letzt vor einem Dönerstand am Schwedenplatz.
Ich bin zwar nicht bestechlich, aber im Gegensatz zum bedruckten Billighemd vom Parteitag muss ich ehrlich gestehen: Das war ein unerwartet originelles Präsent.
Lang leben Seaty und Mr. Mobile! (Insider)






Großartig! Mit dieser Sesselinstallation im öffentlichen Raum könntet ihr eine Kunstförderung beantragen :-)