Wien, 10. Oktober 2007
Alarmstimmung herrscht zur Zeit mitten in Wien. Ein rot angestrichenes Flugzeug mit der Aufschrift “SPÖ Sozialfighter” krachte unerwartet ins Parlamentsgebäude und schlug im Sitzungssaal des Nationalrats ein. Seitens der Regierung wird von einem”tragischen Unfall” gesprochen, jedoch mehren sich Hinweise wonach beide Koalitionspartner hinter dem Absturz stecken könnten. Manche sprechen sogar von einem Terroranschlag auf die Menschlichkeit.
Beobachtende Experten attestierten dem Flieger schon lange technische Mängel, doch nach der Auswertung der Red Box scheint Pilotenversagen die wahrscheinlichste Absturzursache gewesen zu sein. Man habe dem Aufnahmegerät bruchstückhafte Sätze entnehmen können, darunter “…klare Linie …keine Änderung der Flugroute …der Koordinatenänderung nicht zustimmen“. Laut Ermittlern zielten die zuletzt eingestellten Koordinaten auf ein Museumshangar – offenbar waren die Mängel des Fliegers den Besitzern bekannt und seine Entsorgung vorgesehen. Für den Hersteller und Besitzer stellt sich daher eine Qualitätsfrage, wurde der Sozialfighter doch erst im Spätsommer 2006 neu gefertigt. Zudem handelte es sich nicht um den ersten Absturz, denn schon vor etwa einem Monat legte man eine Bruchlandung hin. Hinweise auf den desolaten Zustand der Maschine wurden anscheinend konsequent ignoriert.
Im Moment laufen Vorbereitungen zu Aufräumungsarbeiten, die sich sehr schwierig und langwierig gestalten werden. Keiner der Crewmitglieder hat überlebt. Mitglieder des Katastrophenschutzes, denen sich ein grausiger Anblick bot, berichten, dass die Reste des Piloten (ein gewisser A. G. Volkskanzler) überall verstreut seien. (rigardi.org)





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