Bevor ich etwas über dieses emotional beladene Thema schreibe, will ich nur kurz erläutern, wie ich eigentlich auf die Idee für diesen Beitrag gekommen bin.
Heute erreichte mich eine Aussendung von “Die Christen” (einer religiös-konservativen und homosexuellenfeindlichen Minipartei, die ich schon einmal interviewed habe). Der wichtigste Teil der Meldung ist jener hier:
(…) die international bekannte Gabriele Kuby, ehemalige 68-Revolutionärin und Schriftstellerin, kommt am Montag, 9. Juni nach Salzburg, um über das Thema “Gender Mainstreaming – Kann man sich sein Geschlecht aussuchen?” um 19.00 Uhr im Romanischen Saal zu sprechen. Das “Gender-Mainstreaming” ist eine äußerst gefährliche Strömung, die global auf der ganzen Welt über die Regierungen ein Aushebeln der traditionellen Familienstrukturen und des christlichen Menschenbildes von Mann und Frau zum Ziel hat. Es ist wichtig, auf diesem Gebiet umfassend Bescheid zu wissen, um sich dagegen erfolgreich wehren zu können.
Gabriele Kuby ist mir egal. Gender Mainstreaming ist mir als Begriff ebenfalls ziemlich wurscht, weil er nichts greifbar definiert. Aber es brachte mich auf die Idee, hier einmal meine Positionen zur Genderfrage zu präsentieren und gerne auch zu diskutieren. Ich denke, ein solcher Diskurs, geführt mit vernünftigen Menschen, die sich nicht gnadenlos einer populismusorientierten oder gesellschaftlich/politisch dogmatischen Ansicht unterwerfen, ist einer, von dem man nur lernen kann.
Zuerst einmal: Es gibt von mir ein klares Ja zur Gleichberechtigung der Geschlechter. Dieses Ja gibt es offiziell überall in der Politik, mal deutlicher und mal weniger deutlich. Die Frage ist, wie definiert man diese Gleichberechtigung, und welche Konsequenzen sollte sie haben.
Als wesentlich sehe ich an, dass diese Gleichberechtigung mehr ist als das bloße Lippenbekenntnis “Du bist als Frau gleich viel wert wie ich.” (und vice versa). Sehr bekannt ist der Slogan “Gleiches Geld für gleiche Arbeit.”, den ich auch voll vertrete. Das Frauen im Schnitt immer noch schlechter bezahlt werden als Männer ist auch 2008 noch traurige Realität. Ein anderer Punkt sind jedoch Einstellungskriterien. Obwohl der große Aufbruch vieler Frauen in die Berufswelt, einhergehend mit der Lösung vom traditionellen Familienbild, schon eine Weile her ist, finden sich in Spitzenpositionen immer noch erdrückend viele Männer. Und dabei handelt es sich prinzipiell um Arbeit, die nicht irgendwie ergründbar besser für ein bestimmtes Geschlecht geeignet ist. In einigen Berufen ist es tatsächlich so, dass es neben der eigenen Qualifikation die biologischen/soziologischen Unterschiede soweit ausgeprägt sind, dass es fast logisch ist, wenn diese Berufssparte en gros von Männern oder Frauen dominiert wird. Das trifft aber beileibe nicht immer zu, und im seltensten Falle auf Führungsjobs. Arbeit sollte nach Qualifikation vergeben werden, und wenn eine Frau einen Mann nach möglichst objektiven Kriterien aussticht, sollte sie auch den Job – zu gleichem Lohn – erhalten.
Insofern stehe ich Quotenregelungen bzw. positiver Diskriminierung etwas skeptisch gegenüber, da sie dem Einstellungskriterium “Eignung” grundsätzlich widerspricht, das wiederum tatsächlich dazu führen kann, dass in einem x-beliebigen Management 90% Männer sitzen (in einem anderen dafür nur 10%). Der Ausgleich sollte sich im Idealfall von selbst ergeben. Ich kenne wohlgemerkt die Daten nicht, ein Teil des Ungleichgewichts könnte aber darauf beruhen, dass der hiesige Arbeitsmarkt hauptsächlich von Männern befüllt wird. Allerdings: Solange es sich noch nicht durchgesetzt hat, dass eben die qualifiziertere Person (und nicht im Zweifel der Mann) einen Arbeitsplatz oder Posten kriegt, bin ich auch bereit solche Quoten zu unterstützen. Sie sind in manchen Fällen eine Zwangsmaßnahme (zumeist aber freiwillig selbstverpflichtet), die sich für den Moment als notwendig erweist.
Schwenken wir von der Wirtschaft um auf die Gesellschaft und fangen mit den “kleinen” Dingen an. Gegendertes Schreiben (“-Innen”) muss meiner Ansicht nach keine Vorschrift werden, sondern sollte jedem selbst überlassen bleiben. Klar, es ist etwas symbolhaftes und trägt vielleicht auch dazu bei, dieses fehlende Selbstverständnis für Gleichberechtigung zu schaffen, ich halte es nur für eher wirkungslos. Wenn eine Stelle angeboten wird, ist es völlig egal, ob nun beispielsweise Filialleiter oder FilialleiterInnen gesucht werden. Wenn Seitens des Betriebs schon vorher die fixe Idee da ist, dass diese Stelle nur männlich besetzt werden könnte, wirkt das zwar konform, ist aber nutzlos. Mein eigene Position ist, dass ich es für selbstverständlich erachte, dass der “generische Maskulin” für Männer und Frauen gleichermassen gilt. Dementsprechend sind mit “liebe Leser” für mich nicht nur jene gemeint, die mit der Chromosomenkombination XY ausgestattet wurden.
Ich denke der noch nicht abgeschlossene Kampf um Gleichberechtigung muss auch zu einer neuen Definition der Familie führen. Es ist ein sehr heisses Reizwort, sie gilt für viele als heiliges Gut, obwohl sie in ihrer lange präsenten Form kaum noch existiert. Der traditionelle, möglicherweise “(klein-)bürgerliche” Familienbegriff hat die alten Rollenbilder im Schlepptau. Vati schafft die Kohle ran, Mutti klemmt sich vor den Herd und treibt den Kindern die Flausen aus. Jetzt mag man von anderen Beziehungsformen und Singlemüttern/vätern halten was man mag, Fakt ist, dass die Familie in ihrer “alten” Form ausstirbt. Was nicht heisst, dass eine “Vater, Mutter, Kind in einem Haushalt”-Konstellation nicht mehr existieren könnte. Kann sie wohl, es braucht dazu aber ein neues, auf Gleichberechtigung und (!) Gleichverpflichtung bestehendes Rollenbild.
Vati und Mutti können also die Kohle ranschaffen, Vati und Mutti können sich vor den Herd klemmen und den Kindern die Flausen austreiben. Die Organisation dieser Lebensform ist durch die Transformation des Arbeitsmarktes freilich schwieriger geworden, doch das Leben wird in allen Bereichen immer komplexer, ohne dass wir alle im Chaos geendet wären. Also ist das auch möglich, doch fehlt es bei manchen Leuten in der Politik noch an der eingestandenen Erkenntnis des Status Quo und dem folgend seiner Legitimation und der Möglichkeit im Konsens an Lösung zu arbeiten. Es sind mitunter, aber nicht nur, konservativere Schichten und viele Mitbürger aus älteren Generationen, die hier auf der Bremse stehen.
Das ist ein wenig wie der etwas zu große Stein vor dem Reifen, der verhindert, dass das eigene Vehikel sich vorwärts bewegt. Und dann gibt es Fahrer, die nicht zuerst sehen, wo die Ursache liegt und diesen Stein einfach wegräumen, sondern einfach mehr Gas geben. Unter diesem Gesichtspunkt kann man auch aus dem Ruder gelaufene Emanzipationsbewegungen sehen. Als Minderheit gibt es sie tatsächlich, jene Frauen die – warum auch immer – nicht das gesellschaftliche Verständnis als Ursache fehlender Gleichberechtigung ausmachen, sondern per se das andere Geschlecht zum Objekt ihres Hasses küren. Sie sind mir eigentlich egal, jedoch sind sie manchmal die Vorboten einer Hypersensibilisierung, die dazu führen kann, dass jemand der nicht gleich alle Quotenregelungen etc. frenetisch bejubelt mitunter als Macho oder Frauenfeind gebrandmarkt wird, und zwar allgemein. Das ist eine der emotionalen Komponenten, die in diesen Diskurs hineinspielen und ihn oft schwerer machen, als es die gesellschaftspolitische Realität ohne schon tut.
Deshalb plädiere ich für folgendes: Versuchen wir, auch dieses Thema mit mehr Ratio zu behandeln. Emotionslos darüber zu reden ist nicht möglich, das sollte jedem ohnehin bewußt sein. Das was am Ende rauskommen soll, die Gleichberechtigung der Geschlechter, ist jedoch nichts emotionelles. Es geht auch nicht darum, dass irgendwem ein Weg vorgeschrieben soll. Einer Frau oder einem Mann soll es freistehen, ob er/sie nun lieber berufstätig ist oder ausschließlich “häusliche Pflichten” (blödes Wort) erfüllen will, ohne dass dieser jemand in der Genderfrage deswegen auf ewig zu den Guten oder Bösen schubladisiert wird. Das Ziel ist nicht, dass jede Frau eine Karriere als hochbezahlte Managerin antritt und jeder Mann künftig das Haus hütet. Es sollen bloß beide Wege und alle Pfade dazwischen offen stehen, mit den gleichen Chancen und Rechten sie erfolgreich zu beschreiten.
PS: Ich weiß, dass ich hier nicht alle Themen die sich in der Genderfrage aufdrängen würden behandelt habe, und auch die behandelten in einem viel größeren Umfang diskutiert werden müssten. Es war ein Versuch, einerseits meine eigene Sichtweise und Haltung logisch aufzuschlüsseln und in Folge eine Diskussionsgrundlage zu bieten. Nun, liebe Leser, seid ihr am Wort.
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ja, du hast in der Tat ein heißes Eisen angegriffen, aber das ist notwendig.
Ich stimme mit dir eigentlich so ziemlich überein.
Vor allem, das Frau und Mann das gleiche für den gleichen Job bekommen sollen. Das ist übrigens noch lange nicht erreicht. Die Erfahrung, die ich als Frau mache, das die Jobs wo explizit steht, dass Frauen bevorzugt werden, ohnehin die sind, wo man weniger verdient. Zumindest habe ich da so das gefühl. Deswegen frage ich mich, was die positive Diskriminierung bringt. Bei den Jobbesetzungen hast du übrigens noch vergessen, das Parteibuch mitzurechnen! ;-)
Und ich denke so wie du, das Rollenbild, hat auch viel mit Erziehung zu tun. ich kenne da einige Beispiele. Männer, die nicht fähig sind, sich ein Getränk zu richten etc. (GsD ist das nicht in meiner Familie) etc.
Deine Sichtweise, dein Plädoyer für mehr Rationalität in solcherlei Diskussionen: überaus gelungen.
Ich kann mich hier nur anschliessen. Besonders ärgerlich ist, gerade in Deutschland, diese Überladung, Aufheizung der Geschlechterfrage. Deine Forderung ist gerade deshalb sehr wichtig und richtig.
Gegen echtes Gender habe ich gar nichts. Sprich dass Frauen gleichermaßen behandelt werden wie Männer, in jeglicher Hinsicht. Nur weil wir ein Y-Chromosom mehr haben, sind wir Männer ja nichts besseres.
Nur einige Sachen stören mich schon: Immer wird behauptet, dass Frauen im Schnitt schlechter bezahlt würden als Männer. Das liegt aber nicht am tatsächlichen Stundenlohn, dort gibt es keine Unterschiede. Wäre ja auch ungerecht. Dass Frauen im Schnitt weniger verdienen, liegt, und da bin ich wieder bei dir, daran, dass Männer die hohen Positionen in Betrieben weiterhin in ihrer Hand behalten, und dass Frauen oftmals nur Teilzeit arbeiten. Es gibt ja sogar Männer, die es ihren Frauen unmöglich machen, ganztags zu arbeiten, da diese Männer trotz Arbeitslosigkeit nicht willens sind, den Haushalt zu übernehmen. Was auch am gesellschaftlichen Bild von Männern in “Frauenberufen” liegt: Eine Frau, die einen LKW fährt, ist in der heutigen Männerwelt angesehener als ein Mann, der Kinder oder Kranke pflegt.
Was mich nur nervt, ist, wenn für manche Verfechter des Gender Mainstreaming dahinter eher ein: “Frauen an die Macht” steht. Nach der Methode: Eine Frau hat den Job zu kriegen, auch wenn sie dafür nicht geeignet ist. Und solche Meinungen finden sich leider bei so mancher Feministin. Ohne damit alle Feministinnen und GenderInnen diffamieren zu wollen.
Das “Binnen-I” ist für mich allerdings meist nur Faulheit oder Geiz bei Buchstaben. Was ist an ein “Wir suchen eine Filialleiterin oder einen Filialleiter” so schlimm? Oder: “Liebe Studenten und Studentinnen”? Ein schöner Fall dafür war erst am Montag in der GesWi zu sehen: Dort wurde das Wort StudentInnen komplett groß, sprich STUDENTINNEN geschrieben. Blöd nur, dass dadurch dann die Studenten (also die Männer) herausfallen.
Genauso wie sogar Dinge ver-”Innt” werden, die gar nicht weiblich oder männlich sind. Und spätestens wenn es dann ErpelInnen, WelpInnen oder KaterInnen gibt, wäre das Binnen-I in die Absurdität geraten.
Spricht man mit erfolgreichen Frauen, stellt man fest, dass auch diese klagen, dass Chancengleichheit der Geschlechter noch nicht erreicht wird. Aber: Fragt man diese Frauen danach, ob sie lieber einen Mann oder eine Frau als Mentee unterstützen, erfährt man, dass sich diese erfolgreichen Frauen mehrheitlich für einen Mann entscheiden würde – und es auch tun.
Der wichtigste Grund für die geringeren Verdienste der Frauen ist in erster Linie die Risikoscheue der Frauen. Übrigens verdienen auch risikoscheue Männer unterdurchschnittlich wenig – dies ist keine Geschlechte Frage. Nur insoweit, dass Frauen mehrheitlich diese “ungewünschte” Eigenschaft an den Tag legen.
Aber ein anderer Aspekt: Die s.g. positive Diskriminierung der Frauen führt nur dazu, dass diese gut ausgebildeten gezwungen-erfolgreichen Frauen keinen geeigneten Partner auf dem Heiratsmarkt finden. Schon jetzt bleiben viele Frauen mit gutem Abschluss ohne Familie, da die Frauen nicht bereit sind Männer mit niedrigeren Abschlüssen ohne Weiteres zu akzeptieren. Für eine Frau sollte ein geeigneter Heiratspartner idealerwiese zumindest gleich gebildet und gleich erfolgreich sein – oder besser. Da wird die Auswahl für die Frauen immer geringer. Während Männer auch gerne Frauen aus niedrigeren sozialen Schichten heiraten, bleibt für sie die Auswahl an Partnerinen gleich – bis auf die Männer aus den ganz unteren Schichten.
Die “erfolgreichen” Frauen und die “Loser”-Männer werden die Verlierer des Gender Mainstreamings sein.
Ja gut, aber ich kenne Frauen, die auf einer Baustelle genauso viel verdienen wie Männer, natürlich kann man Berufe halt schwer vergleichen, ein männlicher Frisör verdient meistens genauso viel, wie eine Frau, daher wollen Männer auch eher nicht Frisör werden. Die meisten Frisöre die ich kenne sind aber selbständig und verdienen daher mehr als die weiblichen Angestellten, siehe den Frisör am Bahnhof in Wels, als er eröffnet hat, ist sogar seine gute Freundin, Barbara Karlich mit ihrem jetzigen Ex, also damals war er noch ihr Geliebter, gekommen ist. Sie sagte ein Frisör ist sehr sehr wichtig für eine Frau. Ich halte aber nichts davon, Quoten festzulegen und zu sagen, du und der müssen, jenen Job ausüben. Ich glaube das ist einfach der falsche Weg!
Stimmt auch, ich habe 2002 beim IKEA-Lager in Wels als Staplerfahrer gearbeitet, meine weibliche Staplerfahrerkolleginnen haben damals mehr verdient, weil sie fix bei IKEA beschäftigt waren und ich war nur Leasingarbeiter. 2004 habe ich als Leasingarbeiter in der VOEST gearbeitet, damals habe ich als Leasingarbeiter wesentlich weniger verdient als eine Frau die bei BILLA Regale einräumt, natürlich kann man den Lohn von Frauen die 30 Stunden arbeiten, nicht mit dem Lohn von Männern vergleichen die 70 Stunden pro Woche auf einer Baustelle und das noch dazu vor allem in der Nacht. Wir Nationalen streben danach, die Menschen zusammenzubringen soweit dies möglich ist, anstatt sie auseinanderzudividieren. Ich habe festgestellt, daß weibliche Kellner und Taxifahrer also Kellnerinnen und Taxifahrerinnen genauso viel wie ihre männlichen Kollegen verdienen, aber meistens mehr Trinkgeld erhalten, weil mann halt einer Frau lieber ein Trinkgeld gibt. Natürlich kann es nicht sein, daß eine weibliche Schreibkraft weniger als eine männliche verdient!
mir fällt in diesem Zusammenhang das Wort “Studierende” ein. Ich liebe solche Wörter, da ich einerseits viel von geschlechtsneutraler Schreibweise halte, jedoch kein großer Freund des Binnen-I bin. Ich benutze es in vielen Fällen zwar – und da geb ich dir Recht: Es ist Faulheit (in meinem Fall).
Geschlechtsneutrale Formulierung ist aber sicher nicht der wichtigst Zweig der Gender-Bewegung. Genderbudgeting macht da meines Erachtens mehr Sinn.
Zur Quotenregelung: Die Absicht dahinter finde ich ja okay, die Handhabung bei Besetzungen mit Quotenregelung ist aber de facto furchtbar: Am Wahlvorschlag werden Männer weggelassen, damit die Quote stimmt, in der ersten Sitzung werden diese Männer dann wieder kooptiert. So hat man immmer einen “gegenderten” Vorstand, super.
Vorausgesetzt es fahren mehr Männer mit dem Taxi als Frauen.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich als Mann auch mehr Trinkgeld von Frauen bekomme, als von Männern (wobei diese ja meistens die Besser-Verdiener sind).
Ich weigere mich Männer und Frauen gleich zu berechtigen. Mein Interesse gilt klar den Frauen – aus emotionalen Gründen. Frauen sind für mich optisch, haptisch und akustisch interessant. Das geht soweit das hübsche Frauen auch meine Phantasie beflügeln. Umgekehrt wird es das schwache Geschlecht vermutlich ähnlich sehen. Ich werde nie eine Frau gleich wie einen Mann behandeln weil ich Gefühle habe die in meinem Leben teil haben. Ich denke damit bin ich nicht ganz allein (bzw. eher in der Mehrheit).
Wenn es um Produktivität geht, und ich bevorzuge mich bei der Arbeit zu konzentrieren, wünsche ich mir keine Ablenkung durch meine Gedanken an Feuchtgebiete. Das ist meine Schuld. Die Frau kann da wenig dafür. Aber trotzdem werde ich wenn mein Chef mich fragt wer jetzt eingestellt werden soll (mit Auswahl Frau oder Mann) diesen Aspekt sehr wohl betrachten. Als Chef würde ich auch doppelt vorsichtig sein vor ich eine Frau in meine Männergruppe werfe und auch umgekehrt – schlicht aus sexuellen Aspekten.