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	<title>Kommentare zu: Die Genderfrage</title>
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		<title>Von: Martin</title>
		<link>http://rigardi.org/2008/05/die-genderfrage/comment-page-1/#comment-706</link>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Aug 2008 08:23:58 +0000</pubDate>
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		<description>Ich weigere mich Männer und Frauen gleich zu berechtigen. Mein Interesse gilt klar den Frauen - aus emotionalen Gründen. Frauen sind für mich optisch, haptisch und akustisch interessant. Das geht soweit das hübsche Frauen auch meine Phantasie beflügeln. Umgekehrt wird es das schwache Geschlecht vermutlich ähnlich sehen. Ich werde nie eine Frau gleich wie einen Mann behandeln weil ich Gefühle habe die in meinem Leben teil haben. Ich denke damit bin ich nicht ganz allein (bzw. eher in der Mehrheit).
Wenn es um Produktivität geht, und ich bevorzuge mich bei der Arbeit zu konzentrieren, wünsche ich mir keine Ablenkung durch meine Gedanken an Feuchtgebiete. Das ist meine Schuld. Die Frau kann da wenig dafür. Aber trotzdem werde ich wenn mein Chef mich fragt wer jetzt eingestellt werden soll (mit Auswahl Frau oder Mann) diesen Aspekt sehr wohl betrachten. Als Chef würde ich auch doppelt vorsichtig sein vor ich eine Frau in meine Männergruppe werfe und auch umgekehrt - schlicht aus sexuellen Aspekten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich weigere mich Männer und Frauen gleich zu berechtigen. Mein Interesse gilt klar den Frauen &#8211; aus emotionalen Gründen. Frauen sind für mich optisch, haptisch und akustisch interessant. Das geht soweit das hübsche Frauen auch meine Phantasie beflügeln. Umgekehrt wird es das schwache Geschlecht vermutlich ähnlich sehen. Ich werde nie eine Frau gleich wie einen Mann behandeln weil ich Gefühle habe die in meinem Leben teil haben. Ich denke damit bin ich nicht ganz allein (bzw. eher in der Mehrheit).<br />
Wenn es um Produktivität geht, und ich bevorzuge mich bei der Arbeit zu konzentrieren, wünsche ich mir keine Ablenkung durch meine Gedanken an Feuchtgebiete. Das ist meine Schuld. Die Frau kann da wenig dafür. Aber trotzdem werde ich wenn mein Chef mich fragt wer jetzt eingestellt werden soll (mit Auswahl Frau oder Mann) diesen Aspekt sehr wohl betrachten. Als Chef würde ich auch doppelt vorsichtig sein vor ich eine Frau in meine Männergruppe werfe und auch umgekehrt &#8211; schlicht aus sexuellen Aspekten.</p>
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	<item>
		<title>Von: gorgi</title>
		<link>http://rigardi.org/2008/05/die-genderfrage/comment-page-1/#comment-705</link>
		<dc:creator>gorgi</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Aug 2008 15:18:38 +0000</pubDate>
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		<description>Vorausgesetzt es fahren mehr Männer mit dem Taxi als Frauen.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich als Mann auch mehr Trinkgeld von Frauen bekomme, als von Männern (wobei diese ja meistens die Besser-Verdiener sind).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vorausgesetzt es fahren mehr Männer mit dem Taxi als Frauen.<br />
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich als Mann auch mehr Trinkgeld von Frauen bekomme, als von Männern (wobei diese ja meistens die Besser-Verdiener sind).</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: gorgi</title>
		<link>http://rigardi.org/2008/05/die-genderfrage/comment-page-1/#comment-704</link>
		<dc:creator>gorgi</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Aug 2008 15:12:53 +0000</pubDate>
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		<description>mir fällt in diesem Zusammenhang das Wort &quot;Studierende&quot; ein. Ich liebe solche Wörter, da ich einerseits viel von geschlechtsneutraler Schreibweise halte, jedoch kein großer Freund des Binnen-I bin. Ich benutze es in vielen Fällen zwar - und da geb ich dir Recht: Es ist Faulheit (in meinem Fall).
Geschlechtsneutrale Formulierung ist aber sicher nicht der wichtigst Zweig der Gender-Bewegung. Genderbudgeting macht da meines Erachtens mehr Sinn.
Zur Quotenregelung: Die Absicht dahinter finde ich ja okay, die Handhabung bei Besetzungen mit Quotenregelung ist aber de facto furchtbar: Am Wahlvorschlag werden Männer weggelassen, damit die Quote stimmt, in der ersten Sitzung werden diese Männer dann wieder kooptiert. So hat man immmer einen &quot;gegenderten&quot; Vorstand, super.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>mir fällt in diesem Zusammenhang das Wort &#8220;Studierende&#8221; ein. Ich liebe solche Wörter, da ich einerseits viel von geschlechtsneutraler Schreibweise halte, jedoch kein großer Freund des Binnen-I bin. Ich benutze es in vielen Fällen zwar &#8211; und da geb ich dir Recht: Es ist Faulheit (in meinem Fall).<br />
Geschlechtsneutrale Formulierung ist aber sicher nicht der wichtigst Zweig der Gender-Bewegung. Genderbudgeting macht da meines Erachtens mehr Sinn.<br />
Zur Quotenregelung: Die Absicht dahinter finde ich ja okay, die Handhabung bei Besetzungen mit Quotenregelung ist aber de facto furchtbar: Am Wahlvorschlag werden Männer weggelassen, damit die Quote stimmt, in der ersten Sitzung werden diese Männer dann wieder kooptiert. So hat man immmer einen &#8220;gegenderten&#8221; Vorstand, super.</p>
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		<title>Von: Wolfgang Schrögendorfer</title>
		<link>http://rigardi.org/2008/05/die-genderfrage/comment-page-1/#comment-703</link>
		<dc:creator>Wolfgang Schrögendorfer</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Jun 2008 10:49:58 +0000</pubDate>
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		<description>Stimmt auch, ich habe 2002 beim IKEA-Lager in Wels als Staplerfahrer gearbeitet, meine weibliche Staplerfahrerkolleginnen haben damals mehr verdient, weil sie fix bei IKEA beschäftigt waren und ich war nur Leasingarbeiter. 2004 habe ich als Leasingarbeiter in der VOEST gearbeitet, damals habe ich als Leasingarbeiter wesentlich weniger verdient als eine Frau die bei BILLA Regale einräumt, natürlich kann man den Lohn von Frauen die 30 Stunden arbeiten, nicht mit dem Lohn von Männern vergleichen die 70 Stunden pro Woche auf einer Baustelle und das noch dazu vor allem in der Nacht. Wir Nationalen streben danach, die Menschen zusammenzubringen soweit dies möglich ist, anstatt sie auseinanderzudividieren. Ich habe festgestellt, daß weibliche Kellner und Taxifahrer also Kellnerinnen und Taxifahrerinnen genauso viel wie ihre männlichen Kollegen verdienen, aber meistens mehr Trinkgeld erhalten, weil mann halt einer Frau lieber ein Trinkgeld gibt. Natürlich kann es nicht sein, daß eine weibliche Schreibkraft weniger als eine männliche verdient!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Stimmt auch, ich habe 2002 beim IKEA-Lager in Wels als Staplerfahrer gearbeitet, meine weibliche Staplerfahrerkolleginnen haben damals mehr verdient, weil sie fix bei IKEA beschäftigt waren und ich war nur Leasingarbeiter. 2004 habe ich als Leasingarbeiter in der VOEST gearbeitet, damals habe ich als Leasingarbeiter wesentlich weniger verdient als eine Frau die bei BILLA Regale einräumt, natürlich kann man den Lohn von Frauen die 30 Stunden arbeiten, nicht mit dem Lohn von Männern vergleichen die 70 Stunden pro Woche auf einer Baustelle und das noch dazu vor allem in der Nacht. Wir Nationalen streben danach, die Menschen zusammenzubringen soweit dies möglich ist, anstatt sie auseinanderzudividieren. Ich habe festgestellt, daß weibliche Kellner und Taxifahrer also Kellnerinnen und Taxifahrerinnen genauso viel wie ihre männlichen Kollegen verdienen, aber meistens mehr Trinkgeld erhalten, weil mann halt einer Frau lieber ein Trinkgeld gibt. Natürlich kann es nicht sein, daß eine weibliche Schreibkraft weniger als eine männliche verdient!</p>
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	<item>
		<title>Von: Wolfgang Schrögendorfer</title>
		<link>http://rigardi.org/2008/05/die-genderfrage/comment-page-1/#comment-702</link>
		<dc:creator>Wolfgang Schrögendorfer</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Jun 2008 09:56:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.rigardi.org/?p=240#comment-702</guid>
		<description>Ja gut, aber ich kenne Frauen, die auf einer Baustelle genauso viel verdienen wie Männer, natürlich kann man Berufe halt schwer vergleichen, ein männlicher Frisör verdient meistens genauso viel, wie eine Frau, daher wollen Männer auch eher nicht Frisör werden. Die meisten Frisöre die ich kenne sind aber selbständig und verdienen daher mehr als die weiblichen Angestellten, siehe den Frisör am Bahnhof in Wels, als er eröffnet hat, ist sogar seine gute Freundin, Barbara Karlich mit ihrem jetzigen Ex, also damals war er noch ihr Geliebter, gekommen ist. Sie sagte ein Frisör ist sehr sehr wichtig für eine Frau. Ich halte aber nichts davon, Quoten festzulegen und zu sagen, du und der müssen, jenen Job ausüben. Ich glaube das ist einfach der falsche Weg!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja gut, aber ich kenne Frauen, die auf einer Baustelle genauso viel verdienen wie Männer, natürlich kann man Berufe halt schwer vergleichen, ein männlicher Frisör verdient meistens genauso viel, wie eine Frau, daher wollen Männer auch eher nicht Frisör werden. Die meisten Frisöre die ich kenne sind aber selbständig und verdienen daher mehr als die weiblichen Angestellten, siehe den Frisör am Bahnhof in Wels, als er eröffnet hat, ist sogar seine gute Freundin, Barbara Karlich mit ihrem jetzigen Ex, also damals war er noch ihr Geliebter, gekommen ist. Sie sagte ein Frisör ist sehr sehr wichtig für eine Frau. Ich halte aber nichts davon, Quoten festzulegen und zu sagen, du und der müssen, jenen Job ausüben. Ich glaube das ist einfach der falsche Weg!</p>
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		<title>Von: Eugen</title>
		<link>http://rigardi.org/2008/05/die-genderfrage/comment-page-1/#comment-701</link>
		<dc:creator>Eugen</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Jun 2008 19:12:52 +0000</pubDate>
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		<description>Spricht man mit erfolgreichen Frauen, stellt man fest, dass auch diese klagen, dass Chancengleichheit der Geschlechter noch nicht erreicht wird. Aber: Fragt man diese Frauen danach, ob sie lieber einen Mann oder eine Frau  als Mentee unterstützen, erfährt man, dass sich diese erfolgreichen Frauen mehrheitlich für einen Mann entscheiden würde - und es auch tun.

Der wichtigste Grund für die geringeren Verdienste der Frauen ist in erster Linie die Risikoscheue der Frauen. Übrigens verdienen auch risikoscheue Männer unterdurchschnittlich wenig - dies ist keine Geschlechte Frage. Nur insoweit, dass Frauen mehrheitlich diese &quot;ungewünschte&quot; Eigenschaft an den Tag legen.

Aber ein anderer Aspekt: Die s.g. positive Diskriminierung der Frauen führt nur dazu, dass diese gut ausgebildeten gezwungen-erfolgreichen Frauen keinen geeigneten Partner auf dem Heiratsmarkt finden. Schon jetzt bleiben viele Frauen mit gutem Abschluss ohne Familie, da die Frauen nicht bereit sind Männer mit niedrigeren Abschlüssen ohne Weiteres zu akzeptieren. Für eine Frau sollte ein geeigneter Heiratspartner idealerwiese zumindest gleich gebildet und gleich erfolgreich sein - oder besser. Da wird die Auswahl für die Frauen immer geringer. Während Männer auch gerne Frauen aus niedrigeren sozialen Schichten heiraten, bleibt für sie die Auswahl an Partnerinen gleich - bis auf die Männer aus den ganz unteren Schichten.
Die &quot;erfolgreichen&quot; Frauen und die &quot;Loser&quot;-Männer werden die Verlierer des Gender Mainstreamings sein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Spricht man mit erfolgreichen Frauen, stellt man fest, dass auch diese klagen, dass Chancengleichheit der Geschlechter noch nicht erreicht wird. Aber: Fragt man diese Frauen danach, ob sie lieber einen Mann oder eine Frau  als Mentee unterstützen, erfährt man, dass sich diese erfolgreichen Frauen mehrheitlich für einen Mann entscheiden würde &#8211; und es auch tun.</p>
<p>Der wichtigste Grund für die geringeren Verdienste der Frauen ist in erster Linie die Risikoscheue der Frauen. Übrigens verdienen auch risikoscheue Männer unterdurchschnittlich wenig &#8211; dies ist keine Geschlechte Frage. Nur insoweit, dass Frauen mehrheitlich diese &#8220;ungewünschte&#8221; Eigenschaft an den Tag legen.</p>
<p>Aber ein anderer Aspekt: Die s.g. positive Diskriminierung der Frauen führt nur dazu, dass diese gut ausgebildeten gezwungen-erfolgreichen Frauen keinen geeigneten Partner auf dem Heiratsmarkt finden. Schon jetzt bleiben viele Frauen mit gutem Abschluss ohne Familie, da die Frauen nicht bereit sind Männer mit niedrigeren Abschlüssen ohne Weiteres zu akzeptieren. Für eine Frau sollte ein geeigneter Heiratspartner idealerwiese zumindest gleich gebildet und gleich erfolgreich sein &#8211; oder besser. Da wird die Auswahl für die Frauen immer geringer. Während Männer auch gerne Frauen aus niedrigeren sozialen Schichten heiraten, bleibt für sie die Auswahl an Partnerinen gleich &#8211; bis auf die Männer aus den ganz unteren Schichten.<br />
Die &#8220;erfolgreichen&#8221; Frauen und die &#8220;Loser&#8221;-Männer werden die Verlierer des Gender Mainstreamings sein.</p>
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		<title>Von: SaschaP</title>
		<link>http://rigardi.org/2008/05/die-genderfrage/comment-page-1/#comment-698</link>
		<dc:creator>SaschaP</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 May 2008 19:16:15 +0000</pubDate>
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		<description>Gegen echtes Gender habe ich gar nichts. Sprich dass Frauen gleichermaßen behandelt werden wie Männer, in jeglicher Hinsicht. Nur weil wir ein Y-Chromosom mehr haben, sind wir Männer ja nichts besseres.

Nur einige Sachen stören mich schon: Immer wird behauptet, dass Frauen im Schnitt schlechter bezahlt würden als Männer. Das liegt aber nicht am tatsächlichen Stundenlohn, dort gibt es keine Unterschiede. Wäre ja auch ungerecht. Dass Frauen im Schnitt weniger verdienen, liegt, und da bin ich wieder bei dir, daran, dass Männer die hohen Positionen in Betrieben weiterhin in ihrer Hand behalten, und dass Frauen oftmals nur Teilzeit arbeiten. Es gibt ja sogar Männer, die es ihren Frauen unmöglich machen, ganztags zu arbeiten, da diese Männer trotz Arbeitslosigkeit nicht willens sind, den Haushalt zu übernehmen. Was auch am gesellschaftlichen Bild von Männern in &quot;Frauenberufen&quot; liegt: Eine Frau, die einen LKW fährt, ist in der heutigen Männerwelt angesehener als ein Mann, der Kinder oder Kranke pflegt.

Was mich nur nervt, ist, wenn für manche Verfechter des Gender Mainstreaming dahinter eher ein: &quot;Frauen an die Macht&quot; steht. Nach der Methode: Eine Frau hat den Job zu kriegen, auch wenn sie dafür nicht geeignet ist. Und solche Meinungen finden sich leider bei so mancher Feministin. Ohne damit alle Feministinnen und GenderInnen diffamieren zu wollen.

Das &quot;Binnen-I&quot; ist für mich allerdings meist nur Faulheit oder Geiz bei Buchstaben. Was ist an ein &quot;Wir suchen eine Filialleiterin oder einen Filialleiter&quot; so schlimm? Oder: &quot;Liebe Studenten und Studentinnen&quot;? Ein schöner Fall dafür war erst am Montag in der GesWi zu sehen: Dort wurde das Wort StudentInnen komplett groß, sprich STUDENTINNEN geschrieben. Blöd nur, dass dadurch dann die Studenten (also die Männer) herausfallen.

Genauso wie sogar Dinge ver-&quot;Innt&quot; werden, die gar nicht weiblich oder männlich sind. Und spätestens wenn es dann ErpelInnen, WelpInnen oder KaterInnen gibt, wäre das Binnen-I  in die Absurdität geraten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gegen echtes Gender habe ich gar nichts. Sprich dass Frauen gleichermaßen behandelt werden wie Männer, in jeglicher Hinsicht. Nur weil wir ein Y-Chromosom mehr haben, sind wir Männer ja nichts besseres.</p>
<p>Nur einige Sachen stören mich schon: Immer wird behauptet, dass Frauen im Schnitt schlechter bezahlt würden als Männer. Das liegt aber nicht am tatsächlichen Stundenlohn, dort gibt es keine Unterschiede. Wäre ja auch ungerecht. Dass Frauen im Schnitt weniger verdienen, liegt, und da bin ich wieder bei dir, daran, dass Männer die hohen Positionen in Betrieben weiterhin in ihrer Hand behalten, und dass Frauen oftmals nur Teilzeit arbeiten. Es gibt ja sogar Männer, die es ihren Frauen unmöglich machen, ganztags zu arbeiten, da diese Männer trotz Arbeitslosigkeit nicht willens sind, den Haushalt zu übernehmen. Was auch am gesellschaftlichen Bild von Männern in &#8220;Frauenberufen&#8221; liegt: Eine Frau, die einen LKW fährt, ist in der heutigen Männerwelt angesehener als ein Mann, der Kinder oder Kranke pflegt.</p>
<p>Was mich nur nervt, ist, wenn für manche Verfechter des Gender Mainstreaming dahinter eher ein: &#8220;Frauen an die Macht&#8221; steht. Nach der Methode: Eine Frau hat den Job zu kriegen, auch wenn sie dafür nicht geeignet ist. Und solche Meinungen finden sich leider bei so mancher Feministin. Ohne damit alle Feministinnen und GenderInnen diffamieren zu wollen.</p>
<p>Das &#8220;Binnen-I&#8221; ist für mich allerdings meist nur Faulheit oder Geiz bei Buchstaben. Was ist an ein &#8220;Wir suchen eine Filialleiterin oder einen Filialleiter&#8221; so schlimm? Oder: &#8220;Liebe Studenten und Studentinnen&#8221;? Ein schöner Fall dafür war erst am Montag in der GesWi zu sehen: Dort wurde das Wort StudentInnen komplett groß, sprich STUDENTINNEN geschrieben. Blöd nur, dass dadurch dann die Studenten (also die Männer) herausfallen.</p>
<p>Genauso wie sogar Dinge ver-&#8221;Innt&#8221; werden, die gar nicht weiblich oder männlich sind. Und spätestens wenn es dann ErpelInnen, WelpInnen oder KaterInnen gibt, wäre das Binnen-I  in die Absurdität geraten.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Gordi</title>
		<link>http://rigardi.org/2008/05/die-genderfrage/comment-page-1/#comment-700</link>
		<dc:creator>Gordi</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 May 2008 09:36:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.rigardi.org/?p=240#comment-700</guid>
		<description>Deine Sichtweise, dein Plädoyer für mehr Rationalität in solcherlei Diskussionen: überaus gelungen.
Ich kann mich hier nur anschliessen. Besonders ärgerlich ist, gerade in Deutschland, diese Überladung, Aufheizung der Geschlechterfrage. Deine Forderung ist gerade deshalb sehr wichtig und richtig.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Deine Sichtweise, dein Plädoyer für mehr Rationalität in solcherlei Diskussionen: überaus gelungen.<br />
Ich kann mich hier nur anschliessen. Besonders ärgerlich ist, gerade in Deutschland, diese Überladung, Aufheizung der Geschlechterfrage. Deine Forderung ist gerade deshalb sehr wichtig und richtig.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: weltbeobachterin</title>
		<link>http://rigardi.org/2008/05/die-genderfrage/comment-page-1/#comment-699</link>
		<dc:creator>weltbeobachterin</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 May 2008 09:34:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.rigardi.org/?p=240#comment-699</guid>
		<description>ja, du hast in der Tat ein heißes Eisen angegriffen, aber das ist notwendig.
Ich stimme mit dir eigentlich so ziemlich überein.
Vor allem, das Frau und Mann das gleiche für den gleichen Job bekommen sollen. Das ist übrigens noch lange nicht erreicht. Die Erfahrung, die ich als Frau mache, das die Jobs wo explizit steht, dass Frauen bevorzugt werden, ohnehin die sind, wo man weniger verdient. Zumindest habe ich da so das gefühl. Deswegen frage ich mich, was die positive Diskriminierung bringt. Bei den Jobbesetzungen hast du übrigens noch vergessen, das Parteibuch mitzurechnen! ;-)
Und ich denke so wie du, das Rollenbild, hat auch viel mit Erziehung zu tun. ich kenne da einige Beispiele. Männer, die nicht fähig sind, sich ein Getränk zu richten etc. (GsD ist das nicht in meiner Familie) etc.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ja, du hast in der Tat ein heißes Eisen angegriffen, aber das ist notwendig.<br />
Ich stimme mit dir eigentlich so ziemlich überein.<br />
Vor allem, das Frau und Mann das gleiche für den gleichen Job bekommen sollen. Das ist übrigens noch lange nicht erreicht. Die Erfahrung, die ich als Frau mache, das die Jobs wo explizit steht, dass Frauen bevorzugt werden, ohnehin die sind, wo man weniger verdient. Zumindest habe ich da so das gefühl. Deswegen frage ich mich, was die positive Diskriminierung bringt. Bei den Jobbesetzungen hast du übrigens noch vergessen, das Parteibuch mitzurechnen! ;-)<br />
Und ich denke so wie du, das Rollenbild, hat auch viel mit Erziehung zu tun. ich kenne da einige Beispiele. Männer, die nicht fähig sind, sich ein Getränk zu richten etc. (GsD ist das nicht in meiner Familie) etc.</p>
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