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	<title>Kommentare zu: US-Primaries (2): Warum Clinton die bessere Kandidatin ist</title>
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		<title>Von: SaschaP</title>
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		<dc:creator>SaschaP</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 May 2008 22:59:39 +0000</pubDate>
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		<description>Die Frage ist - denke ich - vor allem, wie nach dem Ausscheiden von Hillary in einigen Wochen (hoffentlich nicht erst im August, das wäre etwas zu spät) sich die Clinton-Familie gegenüber Obama verhalten wird. Wird sie weiterhin alles daran setzen, dass Hillary zumindest zur möglichen Vizepräsidentin wird und den Wahlkampf von Obama unterstützen, oder wird sie auf Kontra gehen, so dass am Ende Obama mit Edwards zusammen antreten muss (Edwards hat sich ja jetzt zu Obama bekannt).

Sollte Obama/Edwards am Ende herauskommen, wäre das ein Desaster für die Demokratische Partei: Die Clintonwähler haben sich in den letzten Exitpolls meist dahingehend geäußert, dass sie ohne Clinton im Team die Republikaner oder gar nicht wählen werden. Ressentiments gegenüber Obama und seiner &quot;We will change&quot;-Agenda gegenüber Clintons: &quot;It&#039;s the economy 2.0&quot;-Programmatik und wahrscheinlich gegen Nordstaatler und Farbige (vor Kennedy war die Partei mehrheitlich mittelbürgerlich geprägt, seine Rassenpolitik kostete damals viele dieser Menschen an die Republikaner, vor allem in den Südstaaten).

Sprich ohne Clinton im Boot kann Obama gewinnen. Clinton alleine kann aber auch nicht gewinnen, da im Fall ihrer Nominierung sicher viele der jungen Wähler enttäuscht sein werden und nicht wählen werden, und Clinton und McCain dann im gleichen Wählerpool fischen. Und da hat McCain als Mann, Patriot, Veteran mehr Chancen, dass er mit den Demokraten gleichauf liegt, trotz Bushs guter Gegenwerbung (in Form seiner Politik), ist der Verdienst dieses 71jährigen.

Sprich die Entscheidung von Hillary Clinton, ob sie Obama unterstützen will oder nicht, wird womöglich die Wahl entscheiden. Und nebenbei zeigen, ob es ihr um den Sieg für die Demokratische Partei oder ihre persönliche Karriere geht.

Und mal was zu den Swing states: wichtig ist doch nicht, ob man diese bei den wahrscheinlich sowieso für die Demokraten stimmenden Wählern gewinnt (denn vor allem diese nehmen doch an den Primaries und Caucuses teil), sondern ob man genügend Leute aus der republikanischen oder independent-Ecke zu sich zieht. Denn dass jemand Ohio gewonnen hat, hat noch nie den sicheren Sieg bedeutet, es hat nur die Wahrscheinlichkeit erhöht, siehe Kerry.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Frage ist &#8211; denke ich &#8211; vor allem, wie nach dem Ausscheiden von Hillary in einigen Wochen (hoffentlich nicht erst im August, das wäre etwas zu spät) sich die Clinton-Familie gegenüber Obama verhalten wird. Wird sie weiterhin alles daran setzen, dass Hillary zumindest zur möglichen Vizepräsidentin wird und den Wahlkampf von Obama unterstützen, oder wird sie auf Kontra gehen, so dass am Ende Obama mit Edwards zusammen antreten muss (Edwards hat sich ja jetzt zu Obama bekannt).</p>
<p>Sollte Obama/Edwards am Ende herauskommen, wäre das ein Desaster für die Demokratische Partei: Die Clintonwähler haben sich in den letzten Exitpolls meist dahingehend geäußert, dass sie ohne Clinton im Team die Republikaner oder gar nicht wählen werden. Ressentiments gegenüber Obama und seiner &#8220;We will change&#8221;-Agenda gegenüber Clintons: &#8220;It&#8217;s the economy 2.0&#8243;-Programmatik und wahrscheinlich gegen Nordstaatler und Farbige (vor Kennedy war die Partei mehrheitlich mittelbürgerlich geprägt, seine Rassenpolitik kostete damals viele dieser Menschen an die Republikaner, vor allem in den Südstaaten).</p>
<p>Sprich ohne Clinton im Boot kann Obama gewinnen. Clinton alleine kann aber auch nicht gewinnen, da im Fall ihrer Nominierung sicher viele der jungen Wähler enttäuscht sein werden und nicht wählen werden, und Clinton und McCain dann im gleichen Wählerpool fischen. Und da hat McCain als Mann, Patriot, Veteran mehr Chancen, dass er mit den Demokraten gleichauf liegt, trotz Bushs guter Gegenwerbung (in Form seiner Politik), ist der Verdienst dieses 71jährigen.</p>
<p>Sprich die Entscheidung von Hillary Clinton, ob sie Obama unterstützen will oder nicht, wird womöglich die Wahl entscheiden. Und nebenbei zeigen, ob es ihr um den Sieg für die Demokratische Partei oder ihre persönliche Karriere geht.</p>
<p>Und mal was zu den Swing states: wichtig ist doch nicht, ob man diese bei den wahrscheinlich sowieso für die Demokraten stimmenden Wählern gewinnt (denn vor allem diese nehmen doch an den Primaries und Caucuses teil), sondern ob man genügend Leute aus der republikanischen oder independent-Ecke zu sich zieht. Denn dass jemand Ohio gewonnen hat, hat noch nie den sicheren Sieg bedeutet, es hat nur die Wahrscheinlichkeit erhöht, siehe Kerry.</p>
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		<title>Von: Zur Politik &#187; Nehmt Obama endlich das Voodoo weg</title>
		<link>http://rigardi.org/2008/05/us-primaries-2-warum-clinton-die-bessere-kandidatin-ist/comment-page-1/#comment-25</link>
		<dc:creator>Zur Politik &#187; Nehmt Obama endlich das Voodoo weg</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 May 2008 01:23:22 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Hillary Clinton die meisten der für die Demokraten entscheidenden Wählerschichten. Und trotzdem zweifeln manche daran, dass er der richtige Kandidat für die Demokraten ist. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Hillary Clinton die meisten der für die Demokraten entscheidenden Wählerschichten. Und trotzdem zweifeln manche daran, dass er der richtige Kandidat für die Demokraten ist. [...]</p>
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		<title>Von: Helge</title>
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		<dc:creator>Helge</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 May 2008 22:18:14 +0000</pubDate>
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		<description>Big Larry hat ein paar ziemlich überzeugende Argumente, warum er für Obama und gegen Clinton ist:

http://www.lessig.org/blog/2008/02/20_minutes_or_so_on_why_i_am_4.html

Dass Clinton bessere Chance hat, glaube ich nicht. Die Umfragen sprechen da eine andere Sprache.</description>
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<p>Dass Clinton bessere Chance hat, glaube ich nicht. Die Umfragen sprechen da eine andere Sprache.</p>
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