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Martin Graf in der Straßenbahn (Update 28.10.)

Das war wohl vorgestern der “Eklat des Tages”. Ein Straßenbahnfahrer der Linie 1 verabschiedete sich von den Fahrgästen und der Streckenführung mit einer langen Rede über den “Orbit um den Stephansdom”. Was dank des betont gerollten “R” für mich im Video schon merkbar unlustig war, schlägt mit den zwei Schlußworten in bitteren Ernst um. “…und auch an die Tradition der Wiener Linien. Sieg Heil!” Die Reaktion der Fahrgäste ist gespalten. Wo einige ob dieser Dreistigkeit noch lachen, sehen andere wiederum bestürzt drein. Ein alter Herr schließlich knöpft sich den Fahrer zornentbrannt vor, macht ihn – zuerst erfolglos – auf das Ausmaß seines “Scherzes” aufmerksam, und notiert sich schließlich seine Dienstnummer. Heute erfuhren wir, dass der Tramfahrer von den Wiener Linien mit sofortiger Wirkung entlassen wurde. Nicht die klügste Entscheidung, aber eine symptomatische.

Eines vorweg: Höchster Respekt gebührt dem älteren Herren, der den Schlußsatz der Ansprache nicht einfach still erduldet und sich ob der unfassbaren Dummheit grämt, sondern sich auf die Socken macht und dem Fahrzeugführer – wenn auch gar temperamentvoll – die Leviten liest. Österreich braucht mehr von diesen couragierten Menschen, die nicht einfach jeden (braunen) Mist still und mit “Wird-scho-net-so-schlimm-sein”-Mentalität geschehen lassen.

[youtube]FtiKavaKRhM[/youtube]

Aber: Ich kannn mir auch nach mehrmaligem Ansehen des Videos nicht vorstellen, dass die Aussage des Strassenbahnchauffeurs von politischen Hintergedanken motiviert war, oder gar großartige Rückschlüsse auf dessen Gesinnung zuläßt. Es stellt sich mir eher dar als ein unüberlegter, fatal dämlicher “Gag”, der natürlich nicht ohne Folgen bleiben sollte. Da sich der Fahrer letztlich einsichtig zeigt, und – von der Situation sichtlich überfordert – eine recht knappe Entschuldigung über die Lautsprecher vermeldet, halte ich den Rauswurf für überzogen und eventuell sogar kontraproduktiv. Man hätte ihn suspendieren und sich vor einer Rehabilitierung öffentlich entschuldigen lassen können. Man hätte ihn ein Seminar zur NS-Zeit besuchen lassen können, um zu seiner Erkenntnis über die Tragweite seines blödesten aller Scherze beizutragen. Man hätte. Jetzt wird er möglicherweise aus Trutz gegen den (roten) Ex-Arbeitsgeber tatsächlich den (blauen) Strache bei den Gemeinderatswahlen seine Stimme geben. Freilich ist das nur eine Spekulation, wenn auch nicht ganz abwägig, betrachtet man die Motive denen an sich die Wähler Ende September von der SPÖ zur FPÖ bewegt haben.

Das echte Problem fährt nicht in der Wiener Straßenbahn, dort ist es “nur” ein trauriger Ausdruck der Salonfähigkeit die brauner Jargon mittlerweile erreicht hat. Das wahre Problem findet sich dort, wo ein Großteil des Nationalrats morgen vermutlich wieder nur als Stimmvieh aus dem Sessel aufstehen und zur Urne schreiten wird, anstatt sich gegen die Rückkehr rechtsextremer Töne in die politische Kultur zu erheben. Ein Nationalratspräsident Martin Graf ist nach Haider, Schalle, Strache, Winter (und wie sie alle heißen) nur der logische nächste Schritt. Wen wundern solche Wahlergebnisse noch, wenn einzig und allein die Grünen sich geschlossen gegen derartige Entwicklungen stemmen und der Rest feige zusieht?

Mich nicht.

(via Zwischenruf.at, marcoschreuder/twitter)

Nachtrag 28.10.: Martin Graf vor kurzem bei 156 gültig abgegebenen Stimmen mit 109:27 Stimmen zum 3. NR-Präsidenten gewählt (20 Stimmen entfielen auf andere Abgeordnete). Vor allem die einstigen Großparteien outen sich als ein Haufen Mutloser, der sich hinter ach-so-wichtigen Usancen versteckt.

Bei der “freien und geheimen” Wahl sollen 34 Stimmzettel durch ein Schreiben des Namens “Martin Graf” ins linke obere Eck markiert worden sein (das NR Präsidium kam mit Prammer und Spindelegger gegen Glawischnig zum Schluß, es wäre nicht als Markierung zu sehen). Ich vermute, da wurde einfach auf Linientreue geprüft.

Es gibt eine Partei die “zufälligerweise” genau 34 Mandate im NR hat. Die FPÖ. Soviel zum demokratischen Selbstverständnis…

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22 Kommentare

  • Am 27. Oktober 2008 sagte Beobachter:

    Was soll die depperte Überschrift:
    “Martin Graf in der Straßenbahn”

    Für solch üble Verleumdung sollte man den/die Verfasser des Artikels ebenfalls zur Verantwortung ziehen. “Lustig” ist etwas anderes!

  • Am 27. Oktober 2008 sagte Georg Pichler:

    Lesen’s den Beitrag, dann verstehen’s auch die Überschrift und können sich dann selbst zur Rechenschaft ziehen ;)

  • Am 27. Oktober 2008 sagte Beobachter:

    Weiche nicht aus. Genausogut hättest du Adolf Hitler in die Überschrift schreiben können, denn der hat wenigstens am Heldenplatz seinen Auftritt gehabt, auf den der Straßenbahner angespielt hat.

    Vom Olymioniken Graf halte ich absolut nichts, doch was du hier an Querverbindungen suggerierst, ist echt eine Frechheit und entzieht dich leider einer – an sich schon vorhandenen- seriösen Zugangsweise zu kritischen gesellschaftlichen Themen.

  • Am 27. Oktober 2008 sagte Georg Pichler:

    Ich persönlich halte meine Überleitung im vierten Absatz für deutlich genug, um die Überschrift zu rechtfertigen. Aber nochmal:

    Das echte Problem fährt nicht in der Wiener Straßenbahn, dort ist es “nur” ein trauriger Ausdruck der Salonfähigkeit die brauner Jargon mittlerweile erreicht hat. Das wahre Problem findet sich dort, wo ein Großteil des Nationalrats morgen vermutlich wieder nur als Stimmvieh aus dem Sessel aufstehen und zur Urne schreiten wird, anstatt sich gegen die Rückkehr rechtsextremer Töne in die politische Kultur zu erheben. Ein Nationalratspräsident Martin Graf ist nach Haider, Schalle, Strache, Winter (und wie sie alle heißen) nur der logische nächste Schritt.

    Und lustig ist in der Tat was anderes, denn so war sie auch nicht gedacht ;)

  • Am 28. Oktober 2008 sagte maschi.twoday.net:

    Ein Bauernopfer ……

    … ist laut Wikipedia im übertragenen Sinn insbesondere auch “eine Person, der eine Schuld angelastet wird, um dieselbe nicht einer bedeutenderen Person anlasten zu müssen und somit Strafe oder Kritik von dieser fernzuhalten”.

    Im Fall des…

  • Am 29. Oktober 2008 sagte nathilion:

    also ich muss sagen, ich hab ned mal den text lesen müssen und hab mir schon gedacht auf was er raus will.

  • Am 29. Oktober 2008 sagte Anonym:

    Gut das es Graf geschafft hat, so geht es stetig voran!!!

    (Anm. v. Georg Pichler: Bitte keine anderen Usernamen faken, auch wenn diese hier nicht “offiziell” registriert sind. Danke.)

  • Am 29. Oktober 2008 sagte Georg Pichler:

    Ja, aber wohin? Zurück in die Vergangenheit?

  • Am 29. Oktober 2008 sagte Auch ein Anonymus:

    Nach den letzten Jahrzehnten der Verschuldung und der unkontrollierten Einwanderung kann es ja wohl nur besser werden! Oder?

    Zum Thema Straßenbahnfahrer, nicht nur, dass deine Assoziationen völlig fehl am Platz sind, auch deine Berichterstattung lässt etwas zu wünschen übrig. (Zum wiederholten Male versteht sich) Trotz deiner Einsicht, bezüglich seines Hintergrundes, rufst du zur öffentlichen Gehirnwäsche mit Vorzeigeeffekt auf.

    Um trotzdem – weiterhin – darüber lachen zu können ein Zitat von Youtube, welches in etwa lautete “Das kommt davon, wenn man einen gelangweilten wertelosen Senioren mit einer 69er Ausgeburt zusammen bringt”. Allgemein könnte man ja auch behaupten, dass sich der größte Teil der in der U-Bahn Anwesenden köstlich darüber amüsiert hat und die Kommtare auf der oben genannten Seite dies auch breit widerspiegeln. Wenn nicht sogar Sympathisanten dabei waren.

    Weiterhin viel Glück bei Ihrem Linkspopulismus.

    MfG ein Anonymus

    Anmerkung: Momentane Staatsschulden per 29.10.2008 sage und schreibe EUR 164.366.648.279. Vielen Dank liebe Systemparteien! Man kann nur immer wieder sagen, dass das System der Fehler ist. Also auf zu neuen Pforten.

  • Am 30. Oktober 2008 sagte Georg Pichler:

    1. Unkontrollierte Einwanderung… wo? Das ist maximal eine Legende, was wirklich bearbeitet werden muss sind das beidseitige Integrationsproblem und die Asylgesetzgebung.

    2. “Man könnte…” ist ein Vorschlag, kein Aufruf.

    3. Wenn sie “Aufstehen gegen rechtsextreme Sager” als wertelos sehen – bitteschön. Vermutlich fängt Zivilcourage bei Ihnen erst bei “Ausländer raus”-Forderungen an.

    4. Sollte sich der größte Teil köstlich amüsiert haben – was mir nicht so vorgekommen ist, spätestens beim “Sieg heil”, ist das umso alarmierender.

    5. Youtube ist ein verdammt mieser Indikator für die Beurteilung der Szene, weil sicht dort gehäuft verkappte Extremisten rumtreiben die sich in der Anonymität dieser riesigen Plattform ihren geistigen Müll abzuladen trauen.

    6. Was haben die Staatsschulden jetzt mit dem Thema “Gesellschaftliche Unterwanderung durch Rechtsextremismus” zu tun?

  • Am 30. Oktober 2008 sagte Gordi:

    Was bei uns auf den “Paorama”-Seiten gelandet ist, nach der Art: die Ösis halt, scheint ja bei euch Debatten zu entfachen.In jedem Fall: Absolut souveräne und richtige Entscheidung, so etwa ist nicht zu tolerieren.

    “Das echte Problem fährt nicht in der Wiener Straßenbahn, dort ist es “nur” ein trauriger Ausdruck der Salonfähigkeit die brauner Jargon mittlerweile erreicht hat”.

    Genau deshalb, aufgrund dieser Unbedartheit und dieser Salonfähigkeit eines “Heil Hitler”-Spaßes, war der Fahrer unragbar. Bravo!

  • Am 30. Oktober 2008 sagte Georg Pichler:

    Die Entlassung (siehe Alternativen) finde ich trotzdem zu hart. Ihm, als “unbedarfter”, wenn auch nicht sehr kluger “Spaßvogel” hätte man durchaus eine zweite Chance geben können. Stattdessen bekommt er die volle Härte ab.

    Bei denen, die das der Faktenlage nach wirklich ernst meinen, und auch entsprechenden Einfluß haben, verkriechen sich die Großparteien hinter “Usancen”.

    Im konkreten Fall hinter einer, die es erst seit ~25 Jahren gibt, und mit der ÖVP dann noch eine Partei die anno 2000 politische Gewohnheiten über den Haufen warf, als sie sich von Platz 3 aus (“als Dritter gehen wir in Opposition”) den Kanzler holte.

    Da blicke ich teilweise wirklich selig schwelgend nach Deutschland, wo eine Partei im Geiste der FPÖ kaum eine Chance hat und “nur” vereinzelt und nicht von Dauer in irgendwelche Landtage einzieht.

  • Am 31. Oktober 2008 sagte kotzenstoaner:

    Nun, fuer die Person mag’s zwar hart sein, ich denke trotzdem, dass es der richtige Schritt war – ich stell mir nur vor, wie ich reagierte, wenn das einer meiner Mitarbeiter machte: der haette wegen massiv firmenschaedigenden Verhaltens so schnell seine Fristlose UND eine Anzeige am Hals, dass er mit dem Schauen net nachkommt!

    Wie ja durchaus richtig bemerkt wird, sind wir zu tolerant der Rechten gegenueber – ob das sich das jetzt in der Wahl eines Burschenschafters mit Abgrenzungsproblemen zum treudeutschen Herrenmenschentum ins protokollarisch vierthoechste Amt Oesterreichs oder um das “Verzeihen” von verbalen “Ausrutschern” handelt – sie probieren’s halt immer wieder, und muss man einmal einen Schritt zurueckweichen, so ist man doch vorher schon 2, 3 Schritte weitergekommen beim Krebsengang zurueck ins dritte Reich ….

    Nicht vergessen: die Rechten feiern jedes “Durchkommen” mit einem Sager als Sieg ueber die “Systemgesellschaft” – und da ist es vollkommen egal, ob das jetzt ein halblustiger Strassenbahner, angetrunkener Wirtshausbesucher oder ein FPOe-Kotzbrocken im Gemeinderat war, so wie Gudenus gestern; “was liegt, das pickt” und wird sofort als Basis fuer neue Ungeheuerlichkeiten verwendet – und daher definitiv kein Pardon fuer Taeter und Mitlaeufer, und moegen sie auch noch so gehirnamputiert wie jener Strassenbahner sein …..

  • Am 25. November 2008 sagte österreichspatriot no.1:

    was hast du dir von einem langhaarigen grünen erwartet? etwa fundierte journalistische fähigkeiten? nicht bei unseren grünen- die hetzen nur niveaulos gegen andere, die nicht das gleiche denken, wie sie! mich wundert nicht, warum sie die islamisten so schützen- die machen ja auch nichts anderes…

  • Am 25. November 2008 sagte österreichspatriot no.1:

    was hast du dir von einem langhaarigen grünen erwartet? etwa fundierte journalistische fähigkeiten? nicht bei unseren grünen- die hetzen nur niveaulos gegen andere, die nicht das gleiche denken, wie sie! mich wundert nicht, warum sie die islamisten so schützen- die machen ja auch nichts anderes…

  • Am 25. November 2008 sagte österreichspatriot no.1:

    die entwicklungen führen uns in eine ÖSTERREICHISCHE ZUKUNFT- nicht so, wie IHR mit EUREM MULTIKULTISCHIT!!! IHR HÄTTET ÖSTERREICH AM LIEBSTEN ZERSTÖRT ODER AN DIE AUSLÄNDISCHEN GÄSTE “GEOPFERT”!

  • Am 25. November 2008 sagte Georg Pichler:

    abgesehen davon, dass du nathilions Kommentar nicht durschaut hast:

    Ich musste grad wirklich lachen. Das mir jemand der Strache wählt (der ja bekannt ist dafür sich “seine Kritik immer seriös und gewählt vorzubringen” -vorsicht Ironie-) niveaulos zu hetzen, hat echt seltenheitswert. Da oben im Artikel steht genug Belegtes über Graf und die Olympia, während Strache und seine Recken permanent Statistiken aus dem Zusammenhang ziehen bzw. Statistiken vergleichen, die man nicht vergleichen kann…

  • Am 25. November 2008 sagte Georg Pichler:

    Süß, wie du immer wieder tollpatschig auf das Neid- und Mißgunstspielchen der FPÖ reinfällst. Du musst ja echt unzufrieden mit deinem Leben sein ;)

  • Am 25. November 2008 sagte österreichspatriot no.1:

    zu deinem kommentar: 25. November 2008 um 11:51
    Georg Pichler antwortet:

    Süß, wie du immer wieder tollpatschig auf das Neid- und Mißgunstspielchen der FPÖ reinfällst. Du musst ja echt unzufrieden mit deinem Leben sein ;)

    wer ist neidzerfressen? ihr grünen seid diejenigen- denn ihr seid auf dem 5.platz verwiesen worden, habt den 3. nationalratspräsidenten nicht bekommen und das dank eures nicht vorhandenen wahlprogrammes…

    bin sehr zufrieden mit meinem leben, danke der nachfrage!:-)) arbeite in einer großen österreichischen organisation, hab eine große eigenthumswohnung und eine hübsche freundin! hab ein geregeltes leben-
    und was hast du? vielleicht student, der den ganzen tag zeit hat gegen die fpö und deren wähler zu hetzen, dann schätz ich mal wohnst du entweder in einer öko-wg oder gar in einer gemeindewohnung… dein altag ist vielleicht so, 10 bis 11 uhr aufstehn, dann bis 12 kaffee trinken- später dann auf der uni vorbeischauen oder sich mit gleichgesinnten treffen und die nächste demo zu organisieren?

  • Am 25. November 2008 sagte Georg Pichler:

    Ganz abgesehen davon, dass ich deine Schilderung nicht so recht glauben mag ist das einzige was an deiner Folgeaussage stimmt, dass die Grünen am 5. Platz gelandet sind. Das ist schade, aber auch kein verheerender Mißerfolg. Es ging nie darum den 3. NR-Präsidenten zu “kriegen”, man hätte durchaus einem anderen FPÖ-Kandidaten zugestimmt, der keinen eindeutig rechtsextremen Background hat. Vilimsky wäre so einer gewesen, soweit ich weiß kommt der nicht aus Burschenschaftskreisen. Da die FPÖ auf Graf beharrte, wurde eben vdB ins Rennen geschickt, und es hat sich immerhin gereicht um die Verantwortungslosigkeit gegenüber demokratischen Grundwerten (die bei der Olympia nicht gerade hochgehalten werden) zugunsten machtpolitischer Spielchen aufzudecken, die bei den ehemaligen Großparteien anscheinend herrscht.
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    Selbst wenn du das Leben führst, dass du vorgibst, ändert das nichts daran, dass du dich anscheinend extrem leicht dazu bringen lässt, auf andere (unbegründeterweise) neidisch zu sein.
    -
    Und nein, ich “hetze” gegen niemanden, da ich alles was sich gegen die FPÖ richtet normalerweise begründe. Schon gar nicht “hetze” ich gegen deren Wähler (hohle Hardcoreburschenschafter mag ich trotzdem nicht), denn darunter gibts einige die anscheinend nicht wissen, was sie neben Straches “Rebellentum” noch so alles mitgewählt haben.

  • Am 4. Dezember 2008 sagte patriot:

    beim durchlesen deines beitrages ist mir aufgefallen, daß du das “gerollte r” des strassenbahners als unlustig titulierst- aaaber, ist es nicht auch so, daß sich die pseudokomiker stermann und grissemann in deren “deutschen kochshow” ebenfalls des gerollten r’s bedienen? und bei denen findet ihr das auf einmal lustig? mhhh…ihr dreht es euch auch immer so, wie ihr es gerade braucht- sowas nennt sich dann wohl “populismus”…

  • Am 4. Dezember 2008 sagte Georg Pichler:

    Nein, es nennt sich “Geschmackssache” und bei S&G finde ich das drumherum (etwa in “Deutsche Küche”) deutlich lustiger. Den Straßenbahner reisst sein “r” da auch nicht raus. Ist aber nur meine Sichtweise, das mögen andere anders sehen. Ich finde auch nicht bedingungslos alles witzig was S&G so machen.

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