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Werbung auf Rigardi.org

Manch einem wird es sicher aufgefallen sein: Zwischen dem Suchfeld und den Newsfeeds in der rechten Leiste sind neuerdings Werbelinks. Ich glaube eine Erklärung, aus welchem Grund jemand Werbung einbindet, ist überflüssig, da sie ohnehin naheliegend ist. Kurz: Die Seite finanziert sich nicht von selbst, wenngleich die Kosten nicht sonderlich hoch sind. Der zeitliche Aufwand meiner Mitautoren und mir für das Recherchieren und Verfassen von Beiträgen ist auch nicht zu unterschätzen.

Trotzdem war die Seite seit je her werbefrei, was auch daran gelegen hat, dass alle mir bisher bekannten, automatisch einbindbaren Werbeformen eher unbefriedigend gewesen wären. Nun wurde ich von Andy Müller / LinkLift angeschrieben, der sich ob der Möglichkeit von Textlinks auf Rigardi.org erkundete. Ich habe ihn zuerst mit Fragen gelöchert und versucht mir durch ein wenig googeln und nachlesen von guten wie schlechten Erfahrungsberichten selbst ein Bild zu machen.

Mit dem Sanctus von Gordian und Michael ist schließlich die Entscheidung gefallen, diese Form der Werbung hier testweise einzuführen. Zwei Textlinkplätze werden dazu zur Verfügung gestellt. Via Plugin werden besagte Verweise automatisch angezeigt, was komfortabel ist. Wichtig ist jedoch – und das war ein Killerkriterium – dass die Auswahl der beworbenen Seiten/Firmen manuell erfolgt. Ich erhalte von Interessierten ein Angebot auf Buchung des Linkplatzes, das ich annehmen oder ablehnen kann. Somit ist durch vorherige Durchsicht gewährleistet dass weder Einfluss auf die Artikel genommen werden kann, noch irgendwelche dubiosen Sachen beworben werden.

Dazu gesellt sich eine gewisse Exklusivität, da LinkLift laut eigener Angabe 80% aller gewünschten Seitenaufnahmen ablehnt (und hey, Rigardi.org wurde eingeladen) und 2 Linkplätze eine sehr überschaubare Anzahl sind.

Die Testphase dauert drei Monate, sämtliche Einnahmen die Kostendeckung überschreiten, werden unter den Autoren aufgeteilt.

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12 Kommentare

  • Am 21. November 2008 sagte LAN:

    Die Gier hat nun auch den Weg hierher gefunden… ;-)

  • Am 21. November 2008 sagte Mig:

    Auch du Georg? ;)

  • Am 21. November 2008 sagte @rigardi:

    Rigardi.org – Leserinfo betreffend Textlinkwerbung: http://is.gd/8swD

  • Am 21. November 2008 sagte Gerhard W. Loub:

    Dass Ihr auf Eurer Seite Werbung macht, ist Euer gutes Recht und auch nicht ehrenrührig finde ich. Dass das Bloggen – zumindest in Europa – im Regelfall ein ehrenamtliches Hobby ist, ist aber genauso selbstverständlich. Euer indirekter Ruf nach Bezahlung ist in meinen Augen daher nicht angebracht. Sicher, es gibt vor allem aus dem angloamerikanischen Raum Beispiele bezahlter Blogger (wobei allerdings die meisten bei den ersten Anläufen scheitern). Allerdings verfügen diese Blogs über deutlich mehr Leser (mind. 5 bis 6-stellig) und bieten konkret zu finanzierenden Mehraufwand (wie etwa ein Blogger, der sich seine Recherche-Reise in den Irak finanzieren wollte).

    Also kurz gesagt: Wenn Ihr Werbung machen wollt und Geld verdienen wollt – why not? Aber erwartet Euch halt nicht zu viel…

  • Am 21. November 2008 sagte Georg Pichler:

    Die “Rechtfertigung” für die Werbung findest du deswegen in dem Beitrag, weil es hier bisher nie Werbung gegeben hat, daher ist es ein gewisser Bruch mit der bisherigen Handhabe von rigardi.org ;)

    Bestenfalls gibts neben der Kostendeckung ein kleines Taschengeld. Von einem echten Zusatz- oder gar Hauptverdienst geht keiner von uns aus, den fordern wir auch nicht für ein Hobby.

  • Am 22. November 2008 sagte Tom Schaffer:

    ahaha, geil. “Themenverwandt: Zum Speiben”

    ;)

    Ich hab ja selbst seit geraumer Zeit ein bisschen Werbung auf der Seite, was mir ein paar Euro reinspielt. Die Kosten meiner Seiten überschreiten die Einnahmen allerdings eh noch.

  • Am 23. November 2008 sagte Gordian Ezazi:

    Na ja, wir reisen jetzt ja nicht in den Irak…;-) Schande über mein iranisches Haupt ;-)

    Nein, nein, es geht nicht ums big business, sondern darum, dass der gute Pichler seine Kosten wieder reinbekommt. Was mehr als legitim ist!

    Außerdem, und da darf ich dich mal öffentlich loben, Georg: Vorbildliche Transparenz!

    gruß
    gordi

  • Am 23. November 2008 sagte Georg Pichler:

    merci ;)

  • Am 23. November 2008 sagte SaschaP:

    *g* Ich frage mich nur: Wieso konnte Georg die Seite vorher finanzieren und jetzt nimmer? Die paar Euronen die eine Domein (Schreibfehler absichtlich) kostet, können es ja nicht sein.

    Und wie Leub es gut ausdrückte: Blogging ist, wenn du es nicht im Rahmen einer journalistischen Tätigkeit für ein Medium machst, nunmal ein Hobby. Und für Hobbies kriegt man höchstens eine Aufwandsentschädigung (z.b. mein Vater als Fussballschiedsrichter), aber mehr darfst du nicht erwarten.

    Ich sag das, weil ich ja aus manchem “offline”-Gespräch mit dir weiss, dass du gerne “Blogging” als journalistische Tätigkeit vom Staat anerkannt haben willst, aber auch wenn ich finde, dass die derzeitigen Richtlinien zu streng sind, die einen Journalisten definieren, denke ich doch, dass privates Blogging nichts professionelles ist ;) Ich würde auch nie verlangen, dass die Radiofabrik, selbst wenn sie Werbung senden würde, mir eine Aufwandsentschädigung zahlt, im Gegensatz zu anderen Sendern, bei denen ich schon mein Geld haben wollen würde.

    (Anm. v. G. P.: Weblink geändert, Folgekommentar gelöscht)

  • Am 23. November 2008 sagte Georg Pichler:

    Ich kann sie auch so noch finanzieren, die rein technischen Kosten fressen mich auch so nicht auf. Ich bin weit davon entfernt von jemandem für Artikel auf meinem eigenen Portal Bezahlung zu Verlangen (das wäre dann ein Pay-Per-Content Modell, das hier unangebracht wäre, und mit dem sich schon viel größere Seiten als meine die Finger verbrannt haben).
    -
    Wenn ich die Kosten auf ein seriöses Werbeangebot hin decken kann, und am Ende ein bisschen was übrig bleibt, spricht da aber nichts dagegen, oder?

  • Am 24. November 2008 sagte SaschaP:

    Nö, dagegen spricht auch nichts, sagte ja, “Aufwandsentschädigung” ist nichts illegitimes, wenn am Ende die 20-30 Euronen, die im Jahr für die Internet-Seite bezahlt werden müssen (ich denke kaum, dass es viel mehr ist, habe heut erst meine Rechnung für ZWEI .de-Domains bekommen, 12 Euro, kann ich offen sagen), reinkommen, gut, meinte ja nur, dass es leider wahrscheinlich auch die einzigen Einnahmen für diese Seite sein werden (was wiederum, wie du selbst sagst, auch so gewollt ist, ein Pay-for-content würde ich auch absolut übertrieben finden).

    Und mal eben geschaut: Impressum ist weiterhin ok (weisst ja, wenn man Geld einnimmt, auch wenn damit die Ausgaben nicht gedeckt werden, muss ein ordentliches Impressum genannt werden. Außerdem müsste für den Fall, dass man über die für Kleinunternehmer erlaubte Einnahmenmenge von 30.000 Euro kommt, eine Steuernummer angegeben werden :D (gut, ich glaube, so große Sprünge planst du nicht :D))

    Aber um dich zu beruhigen: Ich find die Werbung nicht schlimm, die meisten Blogs machen Werbung, sei es durch ihren Anbieter oder selbst gesteuert. Ich hab nur noch nicht verstanden, was adcuram mit rigardi.org zu tun hat :D

  • Am 26. November 2008 sagte Tom Schaffer:

    ein wenig werbung im werbungs-post. ;)
    zum thema blogging und journalismus:

    http://zurpolitik.com/?p=226
    http://zurpolitik.com/?p=311

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