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	<title>Kommentare zu: Du sag einmal, Loub&#8230;</title>
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		<title>Von: Gerhard W. Loub</title>
		<link>http://rigardi.org/2009/02/du-sag-einmal-loub/comment-page-1/#comment-1393</link>
		<dc:creator>Gerhard W. Loub</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Feb 2009 18:42:06 +0000</pubDate>
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		<description>Warum der Papst den Holocaust-Leugner Williamson nicht &quot;wieder rauswirft&quot;, wäre Dir bei seriöser Recherche wohl selbst aufgegangen. Es gibt ganz klare Regeln für die Exkommunikation - Holocaust-Leugnung gehört definitiv nicht dazu. Es verliert ja auch niemand wegen Holocaust-Leugnung die österreichische Staatsbürgerschaft. Dafür gibt´s andere Sanktionen. Wie in der Kirche auch.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Warum der Papst den Holocaust-Leugner Williamson nicht &#8220;wieder rauswirft&#8221;, wäre Dir bei seriöser Recherche wohl selbst aufgegangen. Es gibt ganz klare Regeln für die Exkommunikation &#8211; Holocaust-Leugnung gehört definitiv nicht dazu. Es verliert ja auch niemand wegen Holocaust-Leugnung die österreichische Staatsbürgerschaft. Dafür gibt´s andere Sanktionen. Wie in der Kirche auch.</p>
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		<title>Von: M.</title>
		<link>http://rigardi.org/2009/02/du-sag-einmal-loub/comment-page-1/#comment-1392</link>
		<dc:creator>M.</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Feb 2009 00:35:39 +0000</pubDate>
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		<description>Kann mir mal einer erklären auf welchen Teil seines Kopfes man fallen muss um das Geschwurbel aus Rom ernst nehmen zu können?
Dogmatischer Unfug, seit jahrhunderten überholt, der aber immer noch so erfolgreich ist, dass ein Sechstel der Menschheit diesem Gedöns auch noch anhängt muss wohl doch eine gewisse Anziehungskraft auf die Menschen ausüben.

Mir persönlich ist es vollkommen egal wen der Papst exkommuniziert oder rehabilitiert. Von mir aus kann die Männerpension &quot;Vatikan&quot; mit ihren hübschen Brokatkleidchen auch zum internationalen Sammelbecken für abstruses Gedankengut werden. Dann können sich dort wenigstens alle gegenseitig auf die Schulter klopfen und sich beweihräuchern.

Aber: Bitte, bitte lasst die &quot;wahre&quot; Welt doch endlich in Ruhe mit eurer Hetze und Frauenverachtung, mit Märchengeschichten aus längst vergangenen Tagen und eurer Homophobie. Damit würdet ihr der Welt wirklich einen großen Dienst erweisen.
Danke.

M.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Kann mir mal einer erklären auf welchen Teil seines Kopfes man fallen muss um das Geschwurbel aus Rom ernst nehmen zu können?<br />
Dogmatischer Unfug, seit jahrhunderten überholt, der aber immer noch so erfolgreich ist, dass ein Sechstel der Menschheit diesem Gedöns auch noch anhängt muss wohl doch eine gewisse Anziehungskraft auf die Menschen ausüben.</p>
<p>Mir persönlich ist es vollkommen egal wen der Papst exkommuniziert oder rehabilitiert. Von mir aus kann die Männerpension &#8220;Vatikan&#8221; mit ihren hübschen Brokatkleidchen auch zum internationalen Sammelbecken für abstruses Gedankengut werden. Dann können sich dort wenigstens alle gegenseitig auf die Schulter klopfen und sich beweihräuchern.</p>
<p>Aber: Bitte, bitte lasst die &#8220;wahre&#8221; Welt doch endlich in Ruhe mit eurer Hetze und Frauenverachtung, mit Märchengeschichten aus längst vergangenen Tagen und eurer Homophobie. Damit würdet ihr der Welt wirklich einen großen Dienst erweisen.<br />
Danke.</p>
<p>M.</p>
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		<title>Von: Hollerbusch</title>
		<link>http://rigardi.org/2009/02/du-sag-einmal-loub/comment-page-1/#comment-1391</link>
		<dc:creator>Hollerbusch</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Feb 2009 20:25:37 +0000</pubDate>
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		<description>Das ist natürlich ein klassischer Köder, weil Du weißt ja selbst, wie die Dinge liegen, und entstellt sie wohl absichtlich. Aber ich schluck ihn trotzdem.
1) Die &quot;Exkommunikation&quot; ist die höchste Kirchenstrafe, die es gibt. Man wird aus der Gemeinschaft ausgestoßen. Sie wird im übrigen nicht für Ansichten oder Meinungen ausgesprochen, sondern für Taten. Im Falle der vier führenden Piusbrüder war das die unerlaubte Bischofsweihe.
2) Die Aufhebung der &quot;Exkommunikation&quot; ist keine Rehabilitation, sondern ein erster Schritt zur Versöhnung. Wer das Gleichnis vom verlorenen Sohn kennt, oder vom verirrten Schaf, weiß, wie wertvoll es einem Kirchenoberhaupt sein sollte, wenn Menschen zu Gott zurückkehren wollen. Und dementsprechend geht die Kirche damit einen großen Schritt auf die Piusbrüder und ihre Anhänger zu. Weltweit handelt es sich dabei um hunderttausende, wenn nicht Millionen. Eine Versöhnungsgeste mit Bedingungen ist keine Versöhnungsgeste, sondern verlogen, daher wurde die Geste auch allen vier Betroffen, den führenden Mitgliedern der Piusbruderschaft, gewährt.
3) Jetzt ist vom Vatikan eine Liste veröffentlicht worden, die für offensichtlich uninformierte Menschen (= Journalisten ...) noch einmal den Stand der Dinge zusammenfasst: Nein, mit der Aufhebung der Kirchenstrafe sind die Piusbrüder noch kein Teil der Kirche, nein, auch der medial so wichtig gemachte Williamson hat noch einiges zu tun (z.B. Änderung seiner Haltung zum Holocaust), will er vollwertiges Mitglied der Hierarchie werden.
4) Papst Benedikt XVI. hat in seiner Amtszeit zahlreiche Gesten gesetzt, um die besondere Beziehung zum Judentum auszudrücken, wie sein Gebet und Treffen mit Holocaust-Überlebenden in Auschwitz, sein Besuch der Synagogen in Köln und New York, oder die erstmalige Einladung an einen Rabbiner, vor der Weltversammlung der Bischöfe zu sprechen. Es ist klar, dass noch kein Papst vor ihm in so kurzer Zeit so viel für die Beziehungen zum Judentum getan hat. Es ist auch klar, dass jeder, der ihn also in die Nähe des Antisemitismus rücken will, das nur wider besseres Wissen oder aus Unwissenheit tut.
5) Wer die Kirchengeschichte kennt, weiss, dass es immer innerkirchliche Kritik am Papst gegeben hat, selbst in den &quot;finstersten&quot; Zeiten. Momentan ist aber viel &quot;Kritik&quot; im Umlauf, vor allem in den deutschsprachigen Zeitungen, bei der es sich nur um einen mühsam kaschierten Kulturkampf handelt, der hauptsächlich über Erregung, aber nicht mit Argumenten arbeitet. Und deswegen sind viele gläubige Christen umgekehrt immer in Abwehrstellung, und, zugegeben, begegnen so auch argumentativer Kritik oft nicht adäquat.
Jetzt könnte ich noch mehr schreiben, aber der Kommentar ist ja jetzt schon viel zu lang.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist natürlich ein klassischer Köder, weil Du weißt ja selbst, wie die Dinge liegen, und entstellt sie wohl absichtlich. Aber ich schluck ihn trotzdem.<br />
1) Die &#8220;Exkommunikation&#8221; ist die höchste Kirchenstrafe, die es gibt. Man wird aus der Gemeinschaft ausgestoßen. Sie wird im übrigen nicht für Ansichten oder Meinungen ausgesprochen, sondern für Taten. Im Falle der vier führenden Piusbrüder war das die unerlaubte Bischofsweihe.<br />
2) Die Aufhebung der &#8220;Exkommunikation&#8221; ist keine Rehabilitation, sondern ein erster Schritt zur Versöhnung. Wer das Gleichnis vom verlorenen Sohn kennt, oder vom verirrten Schaf, weiß, wie wertvoll es einem Kirchenoberhaupt sein sollte, wenn Menschen zu Gott zurückkehren wollen. Und dementsprechend geht die Kirche damit einen großen Schritt auf die Piusbrüder und ihre Anhänger zu. Weltweit handelt es sich dabei um hunderttausende, wenn nicht Millionen. Eine Versöhnungsgeste mit Bedingungen ist keine Versöhnungsgeste, sondern verlogen, daher wurde die Geste auch allen vier Betroffen, den führenden Mitgliedern der Piusbruderschaft, gewährt.<br />
3) Jetzt ist vom Vatikan eine Liste veröffentlicht worden, die für offensichtlich uninformierte Menschen (= Journalisten &#8230;) noch einmal den Stand der Dinge zusammenfasst: Nein, mit der Aufhebung der Kirchenstrafe sind die Piusbrüder noch kein Teil der Kirche, nein, auch der medial so wichtig gemachte Williamson hat noch einiges zu tun (z.B. Änderung seiner Haltung zum Holocaust), will er vollwertiges Mitglied der Hierarchie werden.<br />
4) Papst Benedikt XVI. hat in seiner Amtszeit zahlreiche Gesten gesetzt, um die besondere Beziehung zum Judentum auszudrücken, wie sein Gebet und Treffen mit Holocaust-Überlebenden in Auschwitz, sein Besuch der Synagogen in Köln und New York, oder die erstmalige Einladung an einen Rabbiner, vor der Weltversammlung der Bischöfe zu sprechen. Es ist klar, dass noch kein Papst vor ihm in so kurzer Zeit so viel für die Beziehungen zum Judentum getan hat. Es ist auch klar, dass jeder, der ihn also in die Nähe des Antisemitismus rücken will, das nur wider besseres Wissen oder aus Unwissenheit tut.<br />
5) Wer die Kirchengeschichte kennt, weiss, dass es immer innerkirchliche Kritik am Papst gegeben hat, selbst in den &#8220;finstersten&#8221; Zeiten. Momentan ist aber viel &#8220;Kritik&#8221; im Umlauf, vor allem in den deutschsprachigen Zeitungen, bei der es sich nur um einen mühsam kaschierten Kulturkampf handelt, der hauptsächlich über Erregung, aber nicht mit Argumenten arbeitet. Und deswegen sind viele gläubige Christen umgekehrt immer in Abwehrstellung, und, zugegeben, begegnen so auch argumentativer Kritik oft nicht adäquat.<br />
Jetzt könnte ich noch mehr schreiben, aber der Kommentar ist ja jetzt schon viel zu lang.</p>
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		<title>Von: L. Eitzinger</title>
		<link>http://rigardi.org/2009/02/du-sag-einmal-loub/comment-page-1/#comment-1390</link>
		<dc:creator>L. Eitzinger</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Feb 2009 13:31:33 +0000</pubDate>
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		<description>Frag einen konservativen Katholiken. Kritik am Papst ist Beleidigung, immer. Egal wie konstruktiv sie ist, egal wie gut gut gemeint sie ist. Denn wer nicht vollstes Vertrauen in den Papst hat, also nicht an ihn glaubt, kann das Glaubensbekenntnis nicht mehr aufrichtig aufsagen - schließlich hat man ja an die &quot;heilige katholische Kirche&quot; zu glauben, deren Oberhaupt nun einmal der Papst ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Frag einen konservativen Katholiken. Kritik am Papst ist Beleidigung, immer. Egal wie konstruktiv sie ist, egal wie gut gut gemeint sie ist. Denn wer nicht vollstes Vertrauen in den Papst hat, also nicht an ihn glaubt, kann das Glaubensbekenntnis nicht mehr aufrichtig aufsagen &#8211; schließlich hat man ja an die &#8220;heilige katholische Kirche&#8221; zu glauben, deren Oberhaupt nun einmal der Papst ist.</p>
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	<item>
		<title>Von: H. Huber</title>
		<link>http://rigardi.org/2009/02/du-sag-einmal-loub/comment-page-1/#comment-1389</link>
		<dc:creator>H. Huber</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Feb 2009 13:17:01 +0000</pubDate>
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		<description>Seit wann ist Kritik mit Beleidigung gleichzusetzen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Seit wann ist Kritik mit Beleidigung gleichzusetzen?</p>
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