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	<title>Kommentare zu: Krieg für Israel?</title>
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		<title>Von: Gordian Ezazi</title>
		<link>http://rigardi.org/2010/01/krieg-fur-israel/comment-page-1/#comment-2927</link>
		<dc:creator>Gordian Ezazi</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Jan 2010 12:52:16 +0000</pubDate>
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		<description>Nun, das mit dem &quot;intensiv vorbereitet&quot; ist so eine Sache - der neuerliche Strategiewechsel von London beinhaltete ja auch, eine bessere Schulung der Einsatzkräfte vor Ort. 
Der Vergleich hinkt nicht, da ja auch der Kosovo immer wieder mit Afghanistan verglichen worden ist - und die Mandatierung war ja hier ebenso eine andere.
Es ging mir darum, dies zu verknüpfen. Der Unmut gegenüber dem Afghanistan-&quot;Krieg&quot; in der Bevölkerung - sowie die Unterstützungsrhetorik der etablierten Parteien. Auf der anderen Seite der Iran und Israel, wo Deutschland in puncto Sanktionspolitik vorgeprescht ist - und selbstständig (!) neuerliche Sanktionen gegenüber dem Iran prüfen möchte. Durchaus, es ist ein gewagtes Gedankenspiel, aber wenn die Sicherheit Israels zur deutschen Staatsräson gehört, seine Sicherheit nicht verhandelbar ist und die diplomatische Sanktionspolitik stockt (was sie offenkundig tut), ist es erlaubt danach zu fragen, was die Folge wäre.
Sicherlich kein realistisches Szenario, aber bevor über Mandate gesprochen wird (schwerlich ist hier mit einem UN-Mandat zu rechnen), sollte die Frage gestellt werden: Wie stehen die Deutschen zu Auslandseinsätzen? Wie definieren die Deutschen das Verhältnis zu Israel? Und was folgt aus den Beistandsversprechen, wenn es wirklich &quot;eng werden&quot; würde. Übrigens auch jene Frage, die sich die Süddeutsche Zeitung gestellt hat.
Damit habe ich versucht übrigens keine Wertung abzugeben, sondern Fragen grundlegender Natur zu stellen. Ich denke, dass dies wichtig ist. Leider hat die deutsche &quot;Politikklasse&quot; (bzgl. des Afghanistan-Einsatzes) es versäumt derlei Fragen zu stellen bzw. Wahrheiten darzulegen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nun, das mit dem &#8220;intensiv vorbereitet&#8221; ist so eine Sache &#8211; der neuerliche Strategiewechsel von London beinhaltete ja auch, eine bessere Schulung der Einsatzkräfte vor Ort.<br />
Der Vergleich hinkt nicht, da ja auch der Kosovo immer wieder mit Afghanistan verglichen worden ist &#8211; und die Mandatierung war ja hier ebenso eine andere.<br />
Es ging mir darum, dies zu verknüpfen. Der Unmut gegenüber dem Afghanistan-&#8221;Krieg&#8221; in der Bevölkerung &#8211; sowie die Unterstützungsrhetorik der etablierten Parteien. Auf der anderen Seite der Iran und Israel, wo Deutschland in puncto Sanktionspolitik vorgeprescht ist &#8211; und selbstständig (!) neuerliche Sanktionen gegenüber dem Iran prüfen möchte. Durchaus, es ist ein gewagtes Gedankenspiel, aber wenn die Sicherheit Israels zur deutschen Staatsräson gehört, seine Sicherheit nicht verhandelbar ist und die diplomatische Sanktionspolitik stockt (was sie offenkundig tut), ist es erlaubt danach zu fragen, was die Folge wäre.<br />
Sicherlich kein realistisches Szenario, aber bevor über Mandate gesprochen wird (schwerlich ist hier mit einem UN-Mandat zu rechnen), sollte die Frage gestellt werden: Wie stehen die Deutschen zu Auslandseinsätzen? Wie definieren die Deutschen das Verhältnis zu Israel? Und was folgt aus den Beistandsversprechen, wenn es wirklich &#8220;eng werden&#8221; würde. Übrigens auch jene Frage, die sich die Süddeutsche Zeitung gestellt hat.<br />
Damit habe ich versucht übrigens keine Wertung abzugeben, sondern Fragen grundlegender Natur zu stellen. Ich denke, dass dies wichtig ist. Leider hat die deutsche &#8220;Politikklasse&#8221; (bzgl. des Afghanistan-Einsatzes) es versäumt derlei Fragen zu stellen bzw. Wahrheiten darzulegen.</p>
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		<title>Von: Hollerbusch</title>
		<link>http://rigardi.org/2010/01/krieg-fur-israel/comment-page-1/#comment-2922</link>
		<dc:creator>Hollerbusch</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jan 2010 21:09:19 +0000</pubDate>
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		<description>In Afghanistan sind deutsche Truppen im Rahmen eines vom UN-Sicherheitsrats genehmigten Einsatzes unter NATO-Kommando aktiv, die intensiv vorbereitet wurde. Der Vergleich mit einem zwischenstaatlichen Krieg hinkt auch auf anderen Ebenen.
Deutschland hat tatsächlich und glücklicherweise eine aktive Außenpolitik – aber die Annahme, Deutschland würde einem Nicht-Bündnisland im Kriegsfall zu Hilfe eilen, halte ich aus praktischen Erwägungen für unbegründet. Auch wäre die deutsche Politik viel zu langsam, bis sie sich zu einer wirksamen Reaktion durchgerungen hätte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>In Afghanistan sind deutsche Truppen im Rahmen eines vom UN-Sicherheitsrats genehmigten Einsatzes unter NATO-Kommando aktiv, die intensiv vorbereitet wurde. Der Vergleich mit einem zwischenstaatlichen Krieg hinkt auch auf anderen Ebenen.<br />
Deutschland hat tatsächlich und glücklicherweise eine aktive Außenpolitik – aber die Annahme, Deutschland würde einem Nicht-Bündnisland im Kriegsfall zu Hilfe eilen, halte ich aus praktischen Erwägungen für unbegründet. Auch wäre die deutsche Politik viel zu langsam, bis sie sich zu einer wirksamen Reaktion durchgerungen hätte.</p>
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