<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Rigardi.org - Politik kommentiert &#187; USA</title>
	<atom:link href="http://rigardi.org/category/usa/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://rigardi.org</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Tue, 13 Sep 2011 23:12:26 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Das iPad: Hypen für Dummies</title>
		<link>http://rigardi.org/2010/02/das-ipad-hypen-fur-dummies/</link>
		<comments>http://rigardi.org/2010/02/das-ipad-hypen-fur-dummies/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 13:50:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg Pichler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien & Online]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://rigardi.org/?p=1925</guid>
		<description><![CDATA[Juhu, da ist er wieder. Mein Beweis dafür, dass die Produkte aus dem Hause Apple zwar meist gut, aber hoffnungslos überteuert sind. Wie sich die gesteigerte Usability eines MacBooks gegenüber einem mit Windows betriebenem Laptop mit leistungsgleicher Hardware mit einem horrenden Preisuntershcied von 30% und mehr rechtfertigen soll, weiß ich nach wie vor nicht. Auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" title="Apple iPad" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/c/c9/Apple_iPad_Event03.jpg/800px-Apple_iPad_Event03.jpg" alt="" width="250" />Juhu, da ist er wieder. Mein Beweis dafür, dass die Produkte aus dem Hause Apple zwar meist gut, aber hoffnungslos überteuert sind. Wie sich die gesteigerte Usability eines MacBooks gegenüber einem mit Windows betriebenem Laptop mit leistungsgleicher Hardware mit einem horrenden Preisuntershcied von 30% und mehr rechtfertigen soll, weiß ich nach wie vor nicht. Auch nicht, warum ein kleiner, displayloser iPod mit 1 GB Speichervolumen gerade mal 5 € weniger kostet als ein ähnlich winziger Sansa Clip (Markenware des Speichermedienspezialisten SanDisk) mit 8 GB, Display, Radio (nebst Aufnahme des selbigen) und Diktierfunktion.</p>
<p>Nein. Ich habe keinen Groll gegen Apple Produkte. Sie sind für sich normalerweise solide und in dem was sie tun sollen gut, wenn auch oft proprietär gestaltet. Ich habe einen Groll gegen diesen unfassbaren Hype, der sonst <a href="http://zurpolitik.com/" target="_blank">grundvernünftige Menschen wie den da</a> fast dazu gebracht hätte, eben jenen kleinen iPod zu kaufen, statt die überlegene Alternative dieser Preisklasse.</p>
<p>Das an sich geniale Marketing von Steve Jobs und Kollegen hat aus deren Produkten nun aber mehr als nur einen Trend gemacht. Apple scheint mittlerweile eine Art Religion zu sein, die selbst Berichterstatter erfasst. Jüngstes Beispiel: Das iPad und einen <a href="http://www.msnbc.msn.com/id/35161216/ns/technology_and_science-tech_and_gadgets/" target="_blank">MSNBC-Gastkommentator</a>. <span id="more-1925"></span></p>
<p>Mark Cuban (Besitzer der Dallas Mavericks und Chef des Kabelbetreibers HDNet) beschreibt zuerst die große Zukunft dieser Tablets und schildert, wie sehr sein dreijähriges Kind sein iPhone mag. Aber dann beginnt auch schon der fanatische Teil:</p>
<blockquote><p>What’s also big is the exclusion of Flash. The reason is obvious. No  flash, far less streaming over 3G. Less streaming over 3G means less  bandwidth consumed. Less bandwidth consumed means AT&amp;T can offer a  great price on the 3G data service. I personally have never had problems  with the AT&amp;T network. The limits on 3G streaming probably mean I  won&#8217;t going forward either. That’s a good thing.</p></blockquote>
<p>Flash ist eine der meistgenutzten Technologien des World Webs. Laut einer Studie, die ich erst wieder ergooglen muss, nutzen über 70% aller Internetnutzer die Flash-Technologie.  Und nach <a href="http://www.adobe.com/products/player_census/flashplayer/" target="_blank">einer Statistik seines momentanen Entwicklers Adobe</a> erreicht Flash-Content 99% der Internetnutzer.</p>
<p>Nur die zukünftigen iPad-Nutzer nicht. Und Cuban freut sich wie ein Schnitzel drüber, weil damit würde ja viel weniger Bandbreite verbraucht und die Telekombetreiber könnten billigere Tarife anbieten. Sieht man sich an wo mittlerweile mehr oder weniger versteckt Flash drin steckt, darf man sich im Austausch über ein ziemlich &#8220;lebloses&#8221; Web freuen. Facebook ohne Flash, das muss ein Spaß sein. YouTube ist gar keiner, denn ohne Flash herrscht dort Stille.</p>
<p>Den Vogel hat Cuban dabei aber noch gar nicht abgeschlossen. Apple setzt dem Proprietätsprinzip nämlich die Krone auf:</p>
<blockquote><p>It’s big that there is no USB port. As a content producer that&#8217;s not a  good thing. It means that Apple wants to force us through iTunes to sell  content. It will be the path of least resistance for consumers to add  content to the iPad and a huge source of revenue for Apple. I&#8217;m sure  there will be work-around alternatives, but they won&#8217;t be able to match  the simplicity of the iTunes Store.</p></blockquote>
<p>Man lasse sich das mal auf der Zunge zergehen: Im Jahre 2010 erscheint ein angeblich zukunftsweisendes Gerät ohne USB-Funktionalität. Eine <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/USB#Geschichte_und_Entwicklung" target="_blank">14 Jahre alte Technologie</a> die mittlerweile in allen denkbaren Geräten und definitiv in jedem Rechner bzw. Mac steckt fehlt einfach. Kein &#8220;Kabel rein und Inhalt drauf&#8221; &#8211; nein &#8211; alles kommt aus dem Netz, womit sich der herbeihalluzinierte Vorteil des fehlenden Flashsupports schon wieder erübrigt hätte. Begründung: Der iTunes Store ist eh so komfortabel. Und es ist gut für die Contentersteller.</p>
<p>Granted. Technikschrott (das bei Erscheinen schon veraltete iPhone) hat tatsächlich schon einmal eine <a href="http://www.loub.at/2010/01/29/ipad-zwischen-revolution-und-technikschrott/" target="_blank">kleine Revolution ausgelöst</a>, wie Gerhard Loub richtig behauptet. Es war ein, wenn nicht DER wesentliche Schritt zur Entwicklung von Smartphones für die Masse.</p>
<p>Sollte das iPad &#8211; dasalso nix anderes ist als ein verkrüppeltes, noch geschlosseneres  iPhone &#8211; trotz Alternativen wie dem <a href="http://gizmodo.com/5365299/courier-first-details-of-microsofts-secret-tablet" target="_blank">Microsoft Courier</a> Ähnliches schaffen, muss man sich wirklich sorgen um die Zurechnungsfähigkeit des einen oder anderen Markenjünger und der Medien machen. Womöglich wird das Gerät auch die verdiente Schlappe, dann steht zukünftig vielleicht nicht mehr jeder kleine Mucks von Steve Jobs in allen Titelzeilen.</p>
<p>Dann besteht Hoffnung, dass aus der Entzauberung heraus wieder ein fairer Kampf der Ideen an der Mobilelektronikfront entsteht.</p>
<p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://rigardi.org/2010/02/das-ipad-hypen-fur-dummies/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://rigardi.org/2010/02/das-ipad-hypen-fur-dummies/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>11</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Das Dämonenschaf und Carly FAILorina</title>
		<link>http://rigardi.org/2010/02/das-damonenschaf-und-carly-failorina/</link>
		<comments>http://rigardi.org/2010/02/das-damonenschaf-und-carly-failorina/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 06 Feb 2010 14:51:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg Pichler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Carly Fiorina]]></category>
		<category><![CDATA[FCINO]]></category>
		<category><![CDATA[Tom Campbell]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://rigardi.org/?p=1920</guid>
		<description><![CDATA[Wieder einmal setzt der US-Wahlkampf Maßstäbe &#8211; obwohl es gar nicht ums höchste Amt des Staates geht. Bis vor kurzem lief die Senatswahl (ein Teil der sogenannten &#8220;mid-term elections&#8221;) in den Vereinigten Staaten beinahe unbemerkt in den heimischen Medien. Jetzt brodelt der innerparteiliche Vorwahl-Kampf bei den kalifornischen Republikanern. Sowohl Tom Campbell, bisheriger Direktor des &#8220;Department [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wieder einmal setzt der US-Wahlkampf Maßstäbe &#8211; obwohl es gar nicht ums höchste Amt des Staates geht. Bis vor kurzem lief die Senatswahl (ein Teil der sogenannten &#8220;mid-term elections&#8221;) in den Vereinigten Staaten beinahe unbemerkt in den heimischen Medien. Jetzt brodelt der innerparteiliche Vorwahl-Kampf bei den kalifornischen Republikanern. Sowohl <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Tom_Campbell_(California_politician)" target="_blank">Tom Campbell</a>, bisheriger Direktor des &#8220;Department of Finance&#8221; wie auch die Ex-Chefin von Hewlett Packard, Carly Fiorina, liefern sich eine Schlammschlacht. Den ersten Höhepunkt lieferte die Quereinsteigerin und veröffentlichte ein mittlerweile auf YouTube äußerst populäres Video, in dem sie ihren Kontrahenten als Dämonenschaf, einen Wolf im Schafspelz, darstellt.</p>
<p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://rigardi.org/2010/02/das-damonenschaf-und-carly-failorina/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a><span id="more-1920"></span></p>
<p>Nicht die Aussage, sondern die Inszenierung sind es, die sich abheben. Realisiert mit der Technik eines B-Movies, untermalt mit höchst dramatischer Musik und dem Wort &#8220;FCINO&#8221; (Fiscal Conservative in Name only) wird Campbell als Heuchler attackiert und vor seiner Steuerpolitik gewarnt.</p>
<p>Eine Retourkutsche aus seinem Lager gibt es noch nicht, doch die Demokraten sehen die Aufmerksamkeit auf die eigene Kampagne wohl nicht zu Unrecht schwinden und haben eine Website eingerichtet. Ein wohlgesonnener YouTube User hat zur Bewerbung folgenden Film gebastelt:</p>
<p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://rigardi.org/2010/02/das-damonenschaf-und-carly-failorina/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p>
<p>Ebenso mit dramatischer Akustik unterlegt, gespickt mit Text und Bildern aus dem (grottenschlechten) Katastrophenstreifen &#8220;2012&#8243;, wird an Fiorinas Kompetenz gerüttelt. Symbolisch dafür stehen laut Videoangaben 28.000 abgebaute Jobs, ein dramatisch gefallener Aktienkurs und ein goldener 20 MillionenDollar Handshake. &#8220;She ruined HP &#8211; Imagine what she&#8217;ll do to Caifornia&#8221;. Ob dieses Video ähnlich erfolgreich wird wie sein republikanisches Vorbild, darf bezweifelt werden &#8211; nach zwei Tagen dümpelt es nach wie vor mit einer dreistelligen Zuseherzahl herum (FCINO: ca. 500.000 &#8211; ohne Berücksichtigung von Duplikaten).</p>
<p>Die beworbene Website &#8220;<a href="http://carlyfailorina.com/" target="_blank">CarlyFAILorina.com</a>&#8221; existiert allerdings und ist &#8220;paid for by the California Democratic Party&#8221;. Bemerkenswert ist damit einerseits die unglaublich schnelle Reaktion auf den Schlagzeilen machenden Fight zwischen Campbell und Fiorina als auch das gezielte Feuern auf eine politische Gegnerin in einem für einen im Verhältnis zur Präsidentenwahl unbeachteten Urnengang. Die Zeit wird zeigen, ob man damit die Aufmerksamkeit wieder auf sich lenken kann.Zudem lässt sich daraus schließen, dass man Seitens der Demokraten Fiorina für eine gefährlichere Konkurrentin am &#8220;Election Day&#8221;, dem 2. November 2010, hält.</p>
<p>Ohne Zweifel kann nach Außen getragene innerparteiliche Konkurrenz &#8211; und sei sie nur ausgelöst durch die unerwartete Umstellung einer Wahlliste &#8211; zu besserer Mobilisierung führen. Man vergleiche den Vorzugsstimmenwahlkampf der ÖVP EU-Wahlkandidaten Karas und Strasser, nachdem der ehemalige Innenminister als Spitzenkandidat nominiert wurde &#8211; ähnlich interessant und mobilisierend hätte Lunacek vs. Voggenhuber werden können). &#8220;Konkurrenz belebt das Geschäft&#8221;, wäre hier wohl im Selbstbezug passend.</p>
<p>Spannend wird es jedenfalls in Kalifornien: Wie wird Campbells Retourkutsche aussehen? Können die Demokraten Fiorina erfolgreich beschädigen? Wer von beiden macht das Rennen?</p>
<p>Nicht zu vergessen bleibt aber, dass der finale Wahltag der mid-term elections als Stimmungsbarometer für den Präsidenten gilt. Ob dann der Sieger aus Fiorina vs. Campbell oder der demokratische Kandidat sein wird, wird also auch maßgeblich davon abhängen, wie 2 Jahre &#8220;Change&#8221; bei den Kaliforniern angekommen sind.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://rigardi.org/2010/02/das-damonenschaf-und-carly-failorina/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

