Das "Dänemark-Szenario" für die Iren
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Über das „No“ der Iren zum EU-Reformvertrag muss nicht all zu lange diskutiert werden. Die Ursachen gründen hier zum einen in der offenkundigen, „eigenen Ignoranz“ (Neue Zürcher Zeitung) des Wahlvolkes, das en gros konzedieren musste, dass sie es den Vertragsinhalt gar nicht so richtig verstanden hätten. Ein ebenso unverständliches Argument wie jenes, dass die irische Regierung rund um den seit nun gut zwei Monaten im Amt verweilenden Ministerpräsidenten Brian Cowen nicht früh genug mit ihrer „Yes“-Kampagne für das Vertragswerk begonnen hätte. Schon vor Wochen wurden an alle irischen Haushalte gut verständliche Info-Büchlein verschickt, in denen en detail aufgelistet wurde, was ...