Vorwahlskandal?
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Man mag von Natascha Kampusch halten was man will - und unschuldig an ihrer wiederkehrenden Medienpräsenz ist sie sicherlich nicht, doch wenn auch nur ein kleiner Teil dessen stimmt, was Ex-BKA-Chef Haidinger in den letzten Tagen preisgab, so stehen die Zeichen auf Sturm. Nach 14 Monaten "Haareziehen und G'sichtzerkratzen", schwarzer Blockadepolitik und rotem Suizidopportunismus scheinen die Sozialdemokraten jetzt etwas gefunden zu haben, um dem verhassten Koalitionspartner auch einmal auf die Füße steigen zu können.
Und in der Tat, "skrupellos" wäre es allemal, die Fehler des einstigen SP-Innenministers Schlögl aus wahltaktischem Kalkül nicht bereinigt zu haben, weswegen Kampusch einige Jahrepersönlicher "Einzelhaft" erspart ...