Ă–VP: “Zur Lage der Nation” / Wiener Hofburg

Gestern war ich live vor Ort bei Wilhelm Molterers “Rede zur Lage der Nation” in der Wiener Hofburg. Aus mehreren GrĂĽnden habe ich die Liveberichterstattung ausgespart (nicht zuletzt, weil ich dafĂĽr ein neues Konzept brauche und die Veranstaltung dafĂĽr nicht tauglich war). Stattdessen gibt es eine im Nachhinein kommentierte Galerie. Viel SpaĂź!

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Georgs Updates


Schade, dass die meisten sofort aufhören zu rudern, sobald sie ans Ruder gekommen sind.”

 Alfred Polgar

Neueste Artikel

US-Primaries (2): Warum Clinton die bessere Kandidatin ist

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Was wurde nicht alles über diesen Vorwahlkampf der Demokraten geschrieben (auch auf Rigardi). Barack Obama der neue Kennedy, der die gesellschaftliche Spaltung kittet, der charismatische Visionär, der vor seiner Zeit als Senator in Chicago mit Straßenkindern arbeitete. Auf der anderen Seite Hillary Clinton, weniger visionär, manches mal etwas spröde, aber die Kandidatin des demokratischen Partei-Establishments, mit einflussreichen Gönnern im Hintergrund und ihrem ehedem populären Ehemann Bill Clinton als Wahlhelfer. Aus der „unausweichlichen Kandidatin“ ist mit dem Start des Caucus in Iowa der Schwung ihrer Kampagne abhanden gekommen. Egal welches Procedere, so lange Zeit der Tenor der Clinton-Campa, Hillary werde die Kandidatin, die gegen – egal welchen – Bush-Nachfolger reüssieren werde.

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NVP: Kommentar-Sammelbeitrag

Wolfgang Schrögendorfer - oder jemand der vorgibt er zu sein - hatte die letzten 80 Minuten wohl etwas sehr viel Langeweile und rigardi.org mit 32 Kommentaren überzogen. Aufgrund dessen, dass diese größtenteils aus Polemik bestehen und ansonsten recht inhaltsleer sind und meiner Einschätzung nach nicht auf einen (weder beitragsbezogenen noch sonst irgendeinen) Diskurs abzielen, habe ich die meisten gelöscht, stelle aber alle einmalig hier gesammelt in diesen Beitrag. Da ich nicht gewillt bin hier Behauptungsfreiheit und Vogelfreiheit für schwachsinnige Unterstellungen etc. herrschen zu lassen bzw. polemischen Blödsinn zu dulden, werden solcherlei Kommentarfluten zukünftig gelöscht.

Anhand dieses Sammelbeitrags soll aber bereits im Vorhinein klar sein, was für Kommentare und speziell in dieser Menge rausfliegen. Jede weitere Bemerkung zum Logorrhoe-Anfall des (Möchtegern?) Schrögendorfer spare ich mir, seine Ergüsse sprechen eh für sich selbst.

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US-Primaries: Clinton ist immer verzweifelter

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Es steht schlecht um eine mögliche Nominierung der ehemaligen First Lady, Hillary Clinton. Dem beinahe knappest möglichen Sieg in Indiana steht eine 14%-Niederlage in North Carolina zu Buche. Der Abstand zwischen ihr und Obama ist wieder gewachsen. Und auch bei den Superdelegates fĂĽhrt ihr charismatischer Widersacher nun. Trotzdem proklamierte sie, noch bevor ĂĽberhaupt feststand, dass sie Indiana mit Minimalvorsprung gewinnen wĂĽrde, es wĂĽrde weiter “full speed to the White House” gehen. Full Speed rĂĽckwärts also - die Verzweiflung im Lager Clinton wird tagtäglich größer, der fĂĽr diese Nacht erwartete , hohe Sieg (alles andere wäre aus demografischen GrĂĽnden sehr peinlich fĂĽr ihre ohnehin angezählte Kampagne) sie wohl auch nicht mehr retten.

Immer abstruser werden Clintons Versuche, die eigene Position nicht ganz so aussichtslos erscheinen zu lassen. Besonders erbärmlich wird es, wenn sie trotz ihrer Lage immer noch völlig irrational zu erklären versucht, warum sie fĂĽr den Präsidentschaftswahlkampf nominiert werden sollte, und nicht Barack Obama. “Electability”, also Wählbarkeit im Hinblick auf die Hauptwahl im November, ist das Stichwort. Das veranlasste Hillary Anfang März, kurz nach dem sie den Sturmlauf ihres Konkurrenten durch einen Sieg in Ohio kurzfristig gebremst hatte, zu folgenden Worten:

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Keine historische Verpflichtung fĂĽr Israel

Laser Event Tel Aviv

Sein 60-jähriges Bestehen feiert der israelische Staat dieser Tage. Sechs Jahrzehnte des sich Erwehrens von Gefahren, kleineren und größeren Erfolgsgeschichten und einem ungelösten Palästina-Problem. Eine nervenaufreibende, verlustreiche, bisweilen tragische Erfolgsgeschichte. Deutschland trägt gegenüber Israel eine besondere Verantwortung, das ergibt sich aus der (Entstehungs-)Geschichte Israels als auch der Bundesrepublik. Der Holocaust als negatives Verbindungsstück, unumstößlich, unauslöschlich verinnerlicht im kollektiven Gedächtnis beider Länder, beider Kulturen. Eine Prämisse und Selbstverständlichkeit für die Identität Deutschlands, mag man meinen.

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NVP: Best of GrĂĽndungsfeier (Update #3)

Ein Lesertipp hat mich zur YouTube Videosammlung (Videos wurden “wegen schlechter Qualität” entfernt Videos wurden von jemand anderem wieder hochgeladen) der NVP GrĂĽndungsfeier in Kleinreifling gefĂĽhrt. Das, was ich mir in etwa erwartet hatte, wurde recht gut erfĂĽllt. Neben ein bisschen legitimer Kritik gab es allerlei Sinnlosigkeiten anzuhören, die Gäste wurden eindringlich instruiert, im Falle der diestäglichen Heimkehr nicht besoffen heimzufahren und ein Beiwohnender Herr Weber aus Wien gab allerlei Insiderinformationen zu den unterirdischen Bereichen des Parlaments nebst Freimaureranekdote preis, und in gutgelaunter Runde erörterte man, warum der Feind nicht in erster Linie die Ausländer, sondern die Gusenbauers, Molterers und Co. seien um sich daraufhin wieder auf das Thema Einwanderung zu stĂĽrzen. Immerhin: sparsam waren sie, gefeiert wurde in einer AlmhĂĽtte, die man - so die Verlautbarung - nach Intervention des BĂĽrgermeisters nur durch eine standhaft gebliebene Wirtin bekommen hatten.

Zu allererst erklärte aber ein Gastredner lang und breit, warum man eigentlich hier sei und Grund zum Feiern hätte:

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