
Am 10. Mai will die NVP ihre neue Bundesseite präsentieren. Derzeit findet sich unter ihrer Webadresse eine Vorschaltseite die das ankündigt und ansonsten auf Forum, Jugend und Co. verweist. Dank des Hinweises eines Lesers weiß ich nun, dass man sich das neue Portal bereits jetzt ansehen kann (ich verlinke sonst ungern dorthin, aber als Beleg – solange er da noch stehen bleibt – mach ich es diesesmal). Auf selbigem findet sich übrigens momentan eine Testnachricht, die relativ klar macht, woher der Wind bei der NVP weht. An sich nichts neues, diesmal aber schwarz auf weiß. Willkommen beim Demokratieverständnis der NVP, willkommen bei den Träumen der NVP. Oder besser: Willkommen in der Vergangenheit.
TESTNACHRICHTEN
Aller Anfang ist schwer. Doch der Wahlsieg der NVP bei der NR-Wahl 2010 ist grandios. Mit über 18% wude die NVP vor den Grünen und hinter SPÖ und ÖVP die drittstärkste Kraft. Das wiedervereinte FPBZÖ schaffte den Einzug mit nur 0,3 % leider nicht.
Die verbotene KPÖ protestierte mit ihren ehemaligen vier Mitgliedern vor dem Parlament, worauf es zu Handgreifllichkeiten kam in deren Folge die hälfte der Mitglieder – also 2 – ins Krankenhaus mussten.
Am Tag nach dem Wahlsieg sagen Meinungsforscher der NVP eine rosige Zukunft voraus. Obwohl noch keine gesicherten Zahlen zur Verfügung stehen wird angenommen, dass die Nationale Volkspartei schon 2015 eine Alleinregierung stellen wird können. Wie die Nationalen bei soviel Rückenwind ihre harte Oppositionsarbeit aufnehmen werden bleibt abzuwarten.
Die Englische BNP, die deutsche NPD, die französische FN und eine Reihe weiterer Parteien haben sich auf europäischer Ebene mit der NVP verbündet und hoffen nun durch deren Wahlsiege ebenfalls profitieren zu können. Der Plan der NVP eines neuen Europas der Vaterländer und einer 27km hohen Mauer zwischen Europa und der Türkei dürfte somit bald umgesetzt werden.
- Halten wir fest: Die NVP tagträumt davon, mit 18% drittstärkste Kraft zu werden, während jene die ihnen im Parlament momentan am nächsten stehen draussen bleiben. Selbstverständlich landen sie vor den Grünen, weil die gelten in deren Kreisen als das linkslinke Feindbild schlechthin.
- Andererseits ergibt die Aussage wenig Sinn, wähnt man sich mit dem herbeifantasierten Wahlergebnis doch in Opposition.
- Sehr demokratisch ist natürlich auch das angedachte KPÖ Verbot (ich will gar nicht wissen, wen Robert Faller und Co. alles verbieten würden, hätten sie jemals eine verfassungstragende Mehrheit).
- Die angesprochenen Bündnispartner in Europa lassen wenig Zweifel an der Gesinnung offen, von rechtsnational bis rechtsextrem liebäugelt man da mit einem bunten Sammelsurium.
- Für Mauerbau zur Abschottung war im modernen Europa bisher nur ein Regime sehr bekannt, und deren indirektes, politisches und relativ gemäßigtes Überbleibsel würde die NVP verbieten. Robert Faller, der neue Walter Ullbricht?
Es gab jetzt eine Weile nichts mehr über die NVP zu berichten, diese Selbstentblößung hier ist dafür umso meldenswerter, spricht sie doch ohne viel Kommentar für sich.
Anbei noch ein Screenshot, als Textbeleg:
PS: Am 10. Mai will man zur Gründungsfeier eine Pressekonferenz schmeissen. Das sind noch 5 Tage. Das man Zeit und Ort erst über E-Mail erfragen muss, spricht nicht wirklich für gute Öffentlichkeitsarbeit.
Werte Leser! Ich bin immer auf der Suche nach Informationen und Neuigkeiten zur NVP. Wer weiterhelfen kann und möchte, schickt sein Material bitte an die neu eingerichtete Email
. Selbstverständlich wird allen Hinweisenden absolute Anonymität garantiert.






Das ist Satire. Das muss Satire sein!
[...] ist, dass die konstituierende Sitzung der NVP im Mai 2008 stattfinden soll. Passend dazu geht, wie rigaridi.org beriechtet, am 10. Mai die neue Homepage [...]
Nein, das sind Testnachrichten
3Tages-Gründungsfeier in der nähe von Weyer.
Gründungsfeier ist in Oberwart!!!
Ich habe gehört es ist irgendwo in der Nähe von Salzburg!
Einen so einen Schwachsinn schreiben ,in zu zerlegen und zu analysieren als ob es der Aufruf zum Putsch sei, hab ich noch nie gelesen! Das ist Satire , wenn auch eine Dumme! Dieser Blog ist genauso schlimm wie das , dass er kritisiert.
Demokratie sollte ganz links sowie ganz rechts einschliessen sonst ist es keine.
Das sei denen auf die Fahne geschrieben die immer meinen recht haben zu müssen.
Ein normal denkender Demokrat
3 Kommentare. 3 verschiedene Namen. 3 mal scheinbar vom selben Rechner aus geschrieben. Lässt Rückschlüsse zu:
1. Weyer stimmt, was für mich Sinn ergibt. Der Rest is Ablenkung.
2. 2 NVPler wissen selber nicht, wo sie denn ihre Partegründung feiern und der dritte hält sich für einen “normal denkenden” Demokraten. Noch viel mehr Satire? ;)
Better luck next try.
Sie bezeichnen mich als Lügner? Einer wie Sie der die Grünen unterstützt, eine Partei die aus Bürgerintiativen enstanden ist und sich jetzt anbiedert mit den Christlich -Konservativen eine Koalition einzugehen? Eine Partei die vielleicht wirklich einmal Träger von Umweltinteressen WAR, heute nur mehr kriminelle Ausländer und Drogendealer verherrlicht?
Jemand wie sie, der Satire nicht von real unterscheiden kann und immer nur hier schreibt wenn er wieder was BÖSES geortet hat, ist ungefähr genauso demokratisch wie die von der NVP!
Wir sind hier in einer WG und haben nur einen Rechner. Ist das auch böse???
Verschonen sie Österreich mit ihren Beiträgen, sie machen damit nur Werbung.
Habe ich das?
Abgesehen davon, dass sie sich offensichtlich noch nie mit Konzepten und Programmen der Grünen auseinandergesetzt haben und lieber ihr Feindbild pflegen, frage ich mich warum sie mich anhand kolportierter “Anbiederungen” der Bundespolitik bewerten.
Das diese Testnachricht nicht ganz ernst gemeint war, ist mir schon klar (soviel übrigens zu ihrem Satireverständnis), aber es zeigt durchaus woher der Wind weht.
Sie sind also drei NVP-affine Leute in einer WG, und jeder nennt einen anderen Feier-Ort? Ah ja. Alles klar :)
Und nein, Demokratie sollte weder ganz links noch ganz rechts einschliessen, weil beide – wie man aus der Geschichte lernen kann – mit demokratischen Systemen wenig am Hut haben und Extreme jedweder Art in der Politik nichts verloren haben.
Ich brauch auch keine NVP !!!Können oder wollen sie nicht verstehen? Wenn sie meinen das es links und rechts nicht geben soll in der Politik dann haben sie wirklich noch weniger Ahnung als ich dachte.
Das Wechselspiel aus beiden formt die wahre Mitte, nicht die die man uns verkaufen will. Wenn eine der 2 Seiten die Oberhand hat ist es keine Demokratie mehr sondern eine Diktatur!!!
Sie brauchen keine NVP? Angenommen die von ihnen angegebene Emailadresse zu diesem Kommentar stimmt, dann frage ich mich doch, warum sie die Homepage eben jener Partei seit Monaten mit EU-Hasstiraden etc. füllen…
Links kann es geben. Rechts kann es geben. Es gibt hüben wie drüben durchaus vernünftige Menschen, mit denen man sachlich diskutieren kann, ohne sich durch übertriebenes Lagerdenken jede Übereinkunft von vornherein zu verunmöglichen. Was ich nicht tolerieren will, sind extreme Positionen auf beiden Seiten. Denn die führen in eine Diktatur, das ist bereits erwiesen.
Mehr hab ich doch nicht gesagt, links und rechts oder?
Ich bin Eu-Gegner weil diese zentralistische Organisation mit ihrer sozialen Kälte, immer mehr vergisst das auch Menschen in ihr leben.
Ich bin Eu-Gegner weil durch Ignaranz und Dummheit unserer Politiker, Millionen unserer Steuergelder veruntreut werden! Weil nur die Wirtschaft profitiert, nicht aber die Menschen!
Wollen Sie das auch bestreiten?
Wie De Gaulle sagte ein Europa der Vaterländer die wirtschaftlich zusammenarbeiten!
Europa muss sein Gesicht bewahren und kann aufgrund der vielen Kulturen niemals so geführt werden wie die momentane EU-Riege sich das vorstellt.
Wo sie recht haben ist das keine der beiden Positionen in der Politik überhand nehmen darf.
Sie müssen doch selbst zugeben das die Europäische Union nicht mehr das ist, was sie sein sollte?
Die EU hat eine Sozialcharta (eigentlich schon seit über 30 Jahren), man kommt aber erst sehr langsam drauf, dass man diese auch umsetzen sollte. Die Bürger sollten darauf pochen, dass dies auch passiert. Die wirtschaftliche Zusammenarbeit funktioniert, aber sie haben Recht, im Sozialen muss noch einiges aufgeholt werden – das ist machbar. Ich finde es auch nicht ok, wenn an sich profitable Unternehmen von heute auf morgen die Zelte abbrechen, weil es wo anders noch profitabler ist.
Dahinter steckt aber ein Problem, welches nicht EU-immanent ist, auch wenn die Union größtenteils mitspielt. Diese Nötigkeit nach einer ewig wachsenden Wirtschaft (weil ein gewisses Leitzinsniveau gehalten werden muss, damit das System weiterlaufen kann) und die Tatsache das bald mit mehr Geld spekuliert wird, als die Weltwirtschaft eigentlich wert ist, ist nicht der EU anzukreiden. Die Wirtschaft funktionierte schon vorher in dieser Form, nur wurde das Geld-Wirtschaftsverhältnis erst mit der Zeit immer unausgewogener. Und darum hat es damals (“Wirtschaftswunder in D und Ö”) auch noch geklappt, tut es heute aber zunehmend nicht mehr (“Geld frisst Welt”).
Es besteht Notwendigkeit dagegen zu steuern. Von heute auf morgen das Weltwirtschaftssystem umkrempeln wird nicht funktionieren. Darum kann man dagegen steuern: regional, national, kontinental. Der einige Wirtschaftsraum ist das eine Ziel, das mehr oder minder bereits erreicht ist, der einige Sozialraum (mit guten Standards) muss das nächste sein. Ein Europa der Vaterländer mit Wirtschaftskooperation kann nicht funktionieren. Dann gibt es immer noch in jedem Land unterschiedliche Arbeitsbedingungen, Sicherheitsstandards etc. und die MNKs werden wieder jede Gelegenheit ergreifen, dort hinzuwandern, wo es sie am wenigsten kostet. Nicht zwingend, weil sie böswillig sind, sondern weil sie sich immer steigern müssen, um zu bestehen.
Es gäbe verschiedene Möglichkeiten, das heutige Ungleichgewicht auszutarieren, bis sich die globale Wirtschaftsordnung reformiert (und das muss sie früher oder später). Drei Beispiele: Regional halte ich Regiogeld für ein sinnvolles Konzept. Das ist darauf angelegt, Wert in der Region zu halten, weitestgehend Zinsen zu eliminieren und die regionale Wirtschaft zu stärken, da es sich durch seine begrenzte Verbreitung an den wirtschaftlichen Mikrokosmos anpasst und von globalen Währungsschwankungen etc. kaum bis gar nicht beeinträchtigt wird. Weiters wird es durch eine kontinuierliche Entwertung im Umlauf gehalten und vermodert nicht auf Konten. Ein Tausch von nationaler Währung bzw. Euro in Regiogeld ist kostenfrei, ein Rücktausch jedoch mit Gebühren belegt. Regiogeld kommt Kleinstbetrieben, Kleinbetrieben und Mittelständlern bzw. regional verbreiteten Betrieben zu Gute. Es gibt in einer dt. Region ein solches Modell (ich habe leider die entsprechende Quelle nicht zur Hand), wo mittlerweile Discounter von heimischen Märkten verdrängt werden. Als österreichische Referenz taugt das “Wunder von Wörgl”.
Auf nationaler Ebene ließe sich ebenfalls eine Währung realisieren, oder mit Steuerpolitik (zB Umstellung auf ein progressives Steuersystem) etwas bewerkstelligen.
Und dann gibt es den Euro, der auf der dritten Ebene, also kontinental/international das macht, was Regiogeld in Regionen machen soll. Als solcher ist er der (starken) europäischen Wirtschaft angepasst, aber zuwenig den nationalen Ökonomien.
Weiters erhöht sich die Anzahl der Global Player: Russland ist zurück (ein weiterer Grund für Europa, sich möglichst schnell von fossilen Energien zu lösen), China und Indien holen auf, auch Brasilien ist im Kommen und die USA werden auch in dieser Liga bleiben. Es deutet vieles auf eine bald multipolare Weltordnung hin, und dann wird es – wenn man nicht ins Hintertreffen geraten und als Anhängsel einer anderen “Macht” enden will – unumgänglich für Europa, aussen-, wirtschafts- wie auch sicherheitspolitisch (wenn es um internationale Konflikte geht wenigstens) mit einer Stimme zu sprechen. Die EU bietet theoretisch eine hervorragende Grundlage dafür.
Praktisch gibt es viel zu verbessern, viel zu tun. Da teile ich auch so manchen Kritikpunkt mit ihnen. Ein “Europa der Vaterländer” ist aber kein Konzept mit Zukunft, die EU schon. Darum setze ich mich für die Idee und ihre praktische Realisierung ein. Eine Realisierung, die so aussehen soll, dass eine starke EU-Wirtschaft nicht mehr zu Lasten kleiner und mittlerer Unternehmen geht, und in der hohe soziale Standards zu möglichst sicheren Arbeitsplätzen gehören. Der Weg dorthin mag lang sein, sehr lang sogar. Trotzdem ist es der richtige.
PS: Ein Buchtipp für sie, als hervorragende, gut gemachte Einstiegsmaterie in Sachen Weltwirtschaft und alternative Konzepte. ‘Tobias Plettenbacher – Neues Geld, neue Welt’. Auch wenn es im (grünen) Planetverlag erschienen ist, spricht es viele der Punkte an, die sie aufwerfen un zeigt einige sehr interessante Auswegmöglichkeiten und Zusammenhänge auf. Ich glaube, es ist für Vertreter jedweder Couleur interessant.
Das halt ich für ein Gerücht :)
EDIT: Bitte keine Links als Homepage angeben, die nach hier geltendem §3g mit ziemlicher Sicherheit illegal wären. (GP)
Na siehst du Georg. Wir haben Berührungspunkte.
Das dahinter steckende Problem ist für uns die Globalisierung. – Der Raubtierkapitalismus schlechthin.
Du sagst es!
Ja. Doch von unserer Sicht aus ist dies mit “Raubtierkapitalismus”, wo an erster Stelle der Profit steht – dann lange nichts kommt und dann der Profit – nicht möglich.
Aus unserer Sicht muß die Wirtschaft den Menschen dienen – dem Volk (selbstverständlich, nicht nur unserem, sondern jedem Volk).
Und da es doch, obwohl Europa ein großer – eben ein kontinentaler – Kulturkreis ist, völkische (nationale) kulturelle Unterschiede gibt, maßen wir uns nicht an, alle Völker Europas mit unserem sozialen Verständnis, unserer sozialen Art, zwangs zu beglücken, sondern ein jedes europäisches Volk hat auf seine Art, sein soziales Gefüge gestalten.
Äh welche Homepagen sind den verboten, wenn ich so frech fragen darf?
Meinst du jetzt Weyer, Salzburg glaube ich liegt aber auf der anderen Seite, aber man kann es sehen wie man will, wenn man Richtung Salzburg geht kommt man trotzdem nach Weyer, allerdings hat man dann fast die ganze Welt umrundet, umschwommen oder sogar überflogen!
Da glaube ich hat er recht und ich will auch gar nichts mehr hinzufügen!
@Wolfgang Schrögendorfer
hab dir eine Mail geschickt!
Von Oberwart war nie die Rede, wir haben immer nach einem Ort in der Mitte von Österreich gesucht, allerdings gabs auch Kritik aus weitentfernten Bundesländern, warum immer alle großen Treffen und Veranstaltungen in Oberösterreich abgehalten wurden.
Glaube ich auch, wenn natürlich jemand sagt, er will die Demokratie beseitigen ist natürlich Schluß, dass würde auch für die KPÖ gelten. Da diese immer noch, von einer Weltrevolution träumt. Natürlich gibts viel viel Kritik an der Demokratie, leider läuft auch in Demokratien sehr sehr viel falsch, aber es gibt wesentlich schlechtere Systeme, grundsätzlich sollte es aber jedem erlaubt sein, frei seine Meinung zu äußern, man fängt ganz außen an, die Parteien zu verbieten und schließlich gibts nur mehr eine Partei der Mitte, diese Partei der Mitte, steht allerdings dann genau betrachtet, auch ziemlich weit außerhalb der toleranten Mitte. So geschehen in Deutschland 1933 und im Ostblock nach 1945, im Osten gab es zwar jede Partei, aber sie durften nicht gegen die KP aufbegehren, eigentlich eine Scheindemokratie, wie gesagt es gibt halt sehr sehr viele Probleme, die USA sollten eigentlich ein Vorbild sein, dort ist die KP zwar nicht verboten, aber sie darf nicht an Wahlen teilnehmen. Ein großes Problem in den USA ist auch die Medienmacht, ich glaube, daß die Medien wesentlich zur Macht der Konzerne beitragen, natürlich sind aber auch die Menschen selber Schuld, jeder spielt mit, und sagt dann als Ausrede, aber es tut doch keiner etwas, was soll man denn machen, es hat doch keinen Sinn aufzubegehren, tja liebe Leute, das ist der Beginn einer stillen, akzeptierten Diktatur!