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	<title>Kommentare zu: Wie sich Josef Pröll vor der Wahrheit drückt</title>
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		<title>Von: Hollerbusch</title>
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		<dc:creator>Hollerbusch</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 18:53:25 +0000</pubDate>
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		<description>Spannend, wie man aus verschiedenen Weltbildern zu ähnlichen Schlüssen kommen kann, in diesem Fall, dass der Spruch &quot;Leistung muss sich wieder lohnen&quot; nicht allzu wörtlich genommen werden sollte, &lt;a href=&quot;http://hollerbusch.wordpress.com/2010/03/01/der-mehrwert-der-hangematte/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;siehe meinen Blogeintrag.&lt;/a&gt;
Die Punktierung 1 bis 3 halten sich aber mehr an Stereotypen und Vorurteile. Wer sagt denn z.B., dass eine Partei nur dann für Arbeitlose da ist, wenn diese möglichst hohe Beihilfen bekommen? Viele würden es vorziehen, rasch einen Job zu finden, und präferieren daher eine Politik, die gute Rahmenbedingungen für die Schaffung von Arbeitsplätzen schafft.
Und was „verteilungsgerecht“ ist, ist sowieso eine gute Frage. Jedenfalls hat Österreich nach Einberechnung aller Umverteilungsmaßnahmen einen recht niedrigen Ginikoeffizienten und einen hohen Grad an Transferleistungen, wie &lt;a href=&quot;http://www.wifo.ac.at/wwa/jsp/index.jsp?fid=23923&amp;id=36801&amp;typeid=8&amp;display_mode=2&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;das WIFO in einer Studie im September 2009 dokumentiert hat.&lt;/a&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Spannend, wie man aus verschiedenen Weltbildern zu ähnlichen Schlüssen kommen kann, in diesem Fall, dass der Spruch &#8220;Leistung muss sich wieder lohnen&#8221; nicht allzu wörtlich genommen werden sollte, <a href="http://hollerbusch.wordpress.com/2010/03/01/der-mehrwert-der-hangematte/" rel="nofollow">siehe meinen Blogeintrag.</a><br />
Die Punktierung 1 bis 3 halten sich aber mehr an Stereotypen und Vorurteile. Wer sagt denn z.B., dass eine Partei nur dann für Arbeitlose da ist, wenn diese möglichst hohe Beihilfen bekommen? Viele würden es vorziehen, rasch einen Job zu finden, und präferieren daher eine Politik, die gute Rahmenbedingungen für die Schaffung von Arbeitsplätzen schafft.<br />
Und was „verteilungsgerecht“ ist, ist sowieso eine gute Frage. Jedenfalls hat Österreich nach Einberechnung aller Umverteilungsmaßnahmen einen recht niedrigen Ginikoeffizienten und einen hohen Grad an Transferleistungen, wie <a href="http://www.wifo.ac.at/wwa/jsp/index.jsp?fid=23923&amp;id=36801&amp;typeid=8&amp;display_mode=2" rel="nofollow">das WIFO in einer Studie im September 2009 dokumentiert hat.</a></p>
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		<title>Von: SaschaP</title>
		<link>http://rigardi.org/2010/03/wie-sich-josef-proll-vor-der-wahrheit-druckt/comment-page-1/#comment-3177</link>
		<dc:creator>SaschaP</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 10:53:26 +0000</pubDate>
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		<description>Vielleicht meinte Pröll ja auch die eigene Arbeit, dass die sich wieder mehr lohnen müsse... sprich er will mehr Gehalt = den Kanzlersessel :D

Ansonsten ist es doch seit jeher so: Die, die von &quot;lohnender Arbeit&quot; reden, sehen es schon als &quot;lohnend&quot; an, wenn ein Arbeitnehmer arbeitend 100 Euro mehr verdient, als wenn er sich einfach arbeitslos meldet und dann Grundeinkommen erhält. Nur dass bei so geringen Abständen viele (verständlicherweise) dann doch lieber die 100 Euro Abstand mit Schwarzarbeit dazuverdienen (und das vor allem in den Häusern der sehr reichen Menschen).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht meinte Pröll ja auch die eigene Arbeit, dass die sich wieder mehr lohnen müsse&#8230; sprich er will mehr Gehalt = den Kanzlersessel :D</p>
<p>Ansonsten ist es doch seit jeher so: Die, die von &#8220;lohnender Arbeit&#8221; reden, sehen es schon als &#8220;lohnend&#8221; an, wenn ein Arbeitnehmer arbeitend 100 Euro mehr verdient, als wenn er sich einfach arbeitslos meldet und dann Grundeinkommen erhält. Nur dass bei so geringen Abständen viele (verständlicherweise) dann doch lieber die 100 Euro Abstand mit Schwarzarbeit dazuverdienen (und das vor allem in den Häusern der sehr reichen Menschen).</p>
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