Wie sich Josef Pröll vor der Wahrheit drückt
Arbeit & Wirtschaft, Österreich | (2)
"Leistung muss sich lohnen", sagt Josef Pröll, seines Zeichens ÖVP-Chef, Vizekanzler und Finanzminister der Republik Österreich. Damit hat er ja prinzipiell recht, sagt aber nicht wessen Leistung er da eigentlich meint. Zudem mutet diese Aussage etwas grotesk an, kommt sie doch von einem Mann der ohne dem Imperator von Niederösterreich - seinem innerparteilich äusserst einflussreichen Onkel Erwin Pröll - nicht da wäre wo er ist.
Er wettert gegen die "soziale Hängematte" und will einen "Mehrwert für Leistungsträger" bei der Entlohnung mit dem Transferkonto ausloten. Was immer das heissen soll. Wer da mit "Leistungsträger" gemeint ist, liest man dann im nächsten Satz: ...